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Anmerkung

Tipps für perfekte Maroni

Tief genug einschneiden: Nur die Oberfläche anzuritzen reicht häufig nicht.

Nicht zu lange backen: Werden Maroni zu lange geröstet, trocknet das Fruchtfleisch aus.

Warm schälen: Das ist wahrscheinlich der wichtigste Trick überhaupt.

Nicht alle gleich behandeln: Sehr große Maroni brauchen gelegentlich einige Minuten länger als kleine.

Frische Ware kaufen: Schwere, feste und glänzende Maroni sind meist die bessere Wahl als bereits stark eingetrocknete Exemplare.

RezeptHeft-Tipp

Nimm immer nur einige Maroni gleichzeitig aus dem warmen Geschirrtuch.

Schäle diese und decke den Rest wieder zu.

Dadurch bleiben die übrigen Maroni länger warm und die dünne Innenhaut lässt sich wesentlich leichter entfernen.

Bei 800 g erspart dir dieser kleine Trick erstaunlich viel Gefluche. 😂🌰


RezeptHeft-FunFact

Heiße Maroni gehören in Österreich seit Generationen zum typischen Bild der kalten Jahreszeit.

Gerade im Herbst und Advent findet man Maronibrater beziehungsweise Maronistände an vielen belebten Plätzen und Weihnachtsmärkten.


RezeptHeft-Wissen

Warum werden Maroni beim Rösten weich und mehlig?

Maroni unterscheiden sich deutlich von vielen anderen Nüssen beziehungsweise Schalenfrüchten.

Sie enthalten vergleichsweise viel:

Stärke und Wasser

und deutlich weniger Fett als beispielsweise Walnüsse.

Beim Erhitzen verändert sich die enthaltene Stärke. Gleichzeitig wird das Fruchtfleisch weich.

Dadurch entsteht die charakteristische leicht mehlige Konsistenz gerösteter Maroni.