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Anmerkung

Tipps

  • Verwende einen wirklich aktiven Sauerteigstarter.
  • Gib dem Teig ausreichend Zeit zum Reifen.
  • Ein Tipo-00-Pizzamehl eignet sich hervorragend, ist aber kein Muss.
  • Vermeide zu viel zusätzliches Mehl beim Formen.
  • Verwende kein Nudelholz, wenn du einen luftigen Rand möchtest.
  • Heize Pizzastein oder Pizzastahl mindestens 45–60 Minuten vor.
  • Belege die Pizza nicht zu schwer, damit der Boden knusprig bleibt.

RezeptHeft-Tipp

Wirf Sauerteigreste beim Füttern deines Starters nicht automatisch weg. Je nach Aktivität und Rezept kannst du Sauerteigreste für Pizza, Fladenbrot, Cracker oder andere Backrezepte verwenden. So reduzierst du Lebensmittelverschwendung und bekommst gleichzeitig zusätzliches Aroma in den Teig.


RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Sauerteig gehört zu den ältesten Methoden, um Teig auf natürliche Weise zu lockern. Lange bevor Bäcker moderne Backhefe verwendeten, nutzten Menschen bereits natürlich vorkommende Hefen und Milchsäurebakterien für ihre Teige.


RezeptHeft-Wissen

Ein Sauerteigstarter besteht im Wesentlichen aus Mehl und Wasser. Darin entwickelt sich mit der Zeit eine Gemeinschaft aus wilden Hefen und Milchsäurebakterien. Die Hefen unterstützen den Teig beim Aufgehen, während die Fermentation gleichzeitig charakteristische Aromen erzeugt.

Außerdem beeinflussen Temperatur, Reifezeit, Mehl und Wassermenge das Ergebnis. Deshalb kann sich ein Sauerteig-Pizzateig von Backtag zu Backtag etwas unterschiedlich verhalten – und genau das macht das Backen mit Sauerteig so interessant.