Nährwertangaben
Portionen: 4 PortionKalorien:115kcalFett insgesamt:8gGesamte Kohlenhydrate:8gBallaststoffe: 0.5gEiweiß:2g
Die Soße Velouté gehört zu den fünf französischen Muttersoßen, was bedeutet, dass sie für viele Gerichte die Basis ist. Velouté leitet sich dabei vom französischen Wort velour ab und bedeutig samtig.
Eine Velouté gehört zu den klassischen Grundsaucen der französischen Küche. Ihr Name passt perfekt zu ihrer Konsistenz, denn velouté lässt sich sinngemäß mit samtig übersetzen. Genau so sollte eine gute Velouté am Ende sein: glatt, cremig und fein, ohne schwer zu wirken.
Die Zubereitung erinnert zunächst an eine Béchamelsauce. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied: Während du für Béchamel Milch verwendest, bereitest du Velouté mit einer hellen Brühe oder einem Fond zu. Dadurch kannst du den Charakter der Sauce gezielt an das jeweilige Gericht anpassen. Geflügelbrühe passt beispielsweise hervorragend zu Hähnchen und Pute, während Fischfond eine gute Grundlage für Fischgerichte bildet.
Zunächst schmilzt du Butter bei niedriger bis mittlerer Hitze und rührst anschließend das Mehl ein. Diese helle Mehlschwitze bildet die Basis der Sauce. Dabei solltest du das Mehl kurz anschwitzen, aber nicht braun werden lassen. Anschließend gießt du die warme Brühe nach und nach dazu und rührst kräftig mit einem Schneebesen. Dadurch entsteht eine gleichmäßige Sauce ohne Klümpchen.
Danach braucht die Velouté etwas Zeit. Lass sie ungefähr 15 Minuten sanft köcheln, damit sich der Mehlgeschmack verliert und die Sauce ihre typische samtige Konsistenz entwickelt. Zum Schluss schmeckst du sie mit Salz und weißem Pfeffer ab. Eine kleine Prise Muskat oder wenige Tropfen Zitronensaft kannst du nach Geschmack ergänzen.
Die fertige Velouté kannst du direkt servieren oder als Ausgangspunkt für zahlreiche weitere Saucen verwenden. Gerade deshalb lohnt es sich, dieses einfache Grundrezept für weiße Sauce zu beherrschen. Mit wenigen Zutaten bekommst du eine vielseitige Basis für Geflügel, Fisch und Gemüse.
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Gib 40 g Butter in einen mittelgroßen Topf und lass sie bei niedriger bis mittlerer Hitze vollständig schmelzen.
Gib 40 g Mehl zur geschmolzenen Butter und verrühre beides gründlich mit einem Schneebesen.
Lass die Mehlschwitze etwa 2 Minuten bei niedriger Hitze anschwitzen. Rühre dabei regelmäßig und achte darauf, dass sie hell bleibt.
Gieße zunächst etwa ein Viertel der warmen Brühe langsam dazu und rühre gleichzeitig kräftig mit dem Schneebesen.
Sobald die Mischung glatt ist, gibst du nach und nach die restliche Brühe dazu.
Erhöhe die Temperatur leicht und bringe die Velouté unter ständigem Rühren einmal kurz zum Kochen.
Anschließend reduzierst du die Hitze wieder.
Lass die Sauce etwa 15 Minuten bei niedriger Hitze sanft köcheln.
Rühre zwischendurch um, damit am Topfboden nichts ansetzt.
Würze die Velouté mit Salz und weißem Pfeffer.
Nach Wunsch kannst du zusätzlich eine kleine Prise Muskat und wenige Tropfen Zitronensaft hinzufügen.
Für eine besonders feine Konsistenz gießt du die fertige Velouté durch ein feines Sieb.
Anschließend kannst du sie direkt verwenden.
Portionen: 4 PortionKalorien:115kcalFett insgesamt:8gGesamte Kohlenhydrate:8gBallaststoffe: 0.5gEiweiß:2g
Beide Saucen beginnen mit einer hellen Mehlschwitze aus Butter und Mehl.
Der Unterschied liegt hauptsächlich in der Flüssigkeit:
Velouté: helle Brühe oder Fond
Béchamel: Milch
Dadurch schmeckt eine Velouté stärker nach der verwendeten Brühe, während eine Béchamelsauce milder und milchiger ist.
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Gieße die Brühe am Anfang nicht auf einmal zur Mehlschwitze.
Gib zunächst nur eine kleine Menge Flüssigkeit dazu und rühre sie vollständig glatt. Erst danach folgt die nächste Portion. Dadurch bekommst du wesentlich leichter eine glatte Velouté ohne Mehlklümpchen.
Sollten trotzdem Klümpchen entstehen, ist das kein Drama: Gieße die fertige Sauce einfach durch ein feines Sieb.
Wusstest du?
Der französische Begriff Velouté leitet sich von velours beziehungsweise dem Gedanken einer samtigen Beschaffenheit ab. Deshalb wird die Sauce auf Deutsch gelegentlich auch Samtsauce genannt.
Der Name beschreibt also ziemlich genau das gewünschte Ergebnis: eine besonders glatte und samtige Sauce.
Eine Roux beziehungsweise Mehlschwitze besteht aus Fett und Mehl. Beim Erhitzen nimmt die im Mehl enthaltene Stärke später Flüssigkeit auf und sorgt dadurch für die Bindung der Sauce.
Für eine Velouté brauchst du eine helle Roux. Deshalb darfst du Butter und Mehl nur kurz anschwitzen. Würdest du die Mischung länger rösten, bekäme sie zunehmend Farbe und ein kräftigeres Röstaroma.
Das wäre für eine dunkle Sauce interessant – bei der klassischen weißen Velouté wollen wir dagegen eine möglichst helle Farbe und einen feinen Geschmack erhalten.