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Anmerkung

Tipps für eine perfekte Velouté

  • Lass die Mehlschwitze nicht braun werden.
  • Verwende möglichst warme Brühe.
  • Gib die Flüssigkeit zunächst portionsweise dazu.
  • Rühre beim Eingießen ständig mit dem Schneebesen.
  • Lass die fertige Sauce ausreichend lange köcheln.
  • Ist sie zu dick, rührst du etwas zusätzliche Brühe ein.
  • Ist sie zu dünn, lässt du sie einige Minuten länger einkochen.
  • Verwende weißen Pfeffer, wenn die Sauce optisch möglichst hell bleiben soll.

Was ist der Unterschied zwischen Velouté und Béchamel?

Beide Saucen beginnen mit einer hellen Mehlschwitze aus Butter und Mehl.

Der Unterschied liegt hauptsächlich in der Flüssigkeit:

Velouté: helle Brühe oder Fond
Béchamel: Milch

Dadurch schmeckt eine Velouté stärker nach der verwendeten Brühe, während eine Béchamelsauce milder und milchiger ist.

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RezeptHeft-Tipp

Gieße die Brühe am Anfang nicht auf einmal zur Mehlschwitze.

Gib zunächst nur eine kleine Menge Flüssigkeit dazu und rühre sie vollständig glatt. Erst danach folgt die nächste Portion. Dadurch bekommst du wesentlich leichter eine glatte Velouté ohne Mehlklümpchen.

Sollten trotzdem Klümpchen entstehen, ist das kein Drama: Gieße die fertige Sauce einfach durch ein feines Sieb.

RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Der französische Begriff Velouté leitet sich von velours beziehungsweise dem Gedanken einer samtigen Beschaffenheit ab. Deshalb wird die Sauce auf Deutsch gelegentlich auch Samtsauce genannt.

Der Name beschreibt also ziemlich genau das gewünschte Ergebnis: eine besonders glatte und samtige Sauce.

RezeptHeft-Wissen

Eine Roux beziehungsweise Mehlschwitze besteht aus Fett und Mehl. Beim Erhitzen nimmt die im Mehl enthaltene Stärke später Flüssigkeit auf und sorgt dadurch für die Bindung der Sauce.

Für eine Velouté brauchst du eine helle Roux. Deshalb darfst du Butter und Mehl nur kurz anschwitzen. Würdest du die Mischung länger rösten, bekäme sie zunehmend Farbe und ein kräftigeres Röstaroma.

Das wäre für eine dunkle Sauce interessant – bei der klassischen weißen Velouté wollen wir dagegen eine möglichst helle Farbe und einen feinen Geschmack erhalten.