Nährwertangaben
Portionen: 8 PortionKalorien:230kcalFett insgesamt:1.5gGesamte Kohlenhydrate:45gEiweiß:7g
Bauernbrot – Rustikaler Genuss aus traditioneller Backkunst
Ein frisch gebackenes Bauernbrot mit kräftiger Kruste und saftiger Krume gehört zu den Klassikern der traditionellen Brotküche. Für dieses einfache Rezept kombinierst du Weizenmehl mit Roggenmehl und erhältst dadurch ein aromatisches Mischbrot, das hervorragend zu einer herzhaften Jause, Aufstrichen, Käse oder einfach nur mit Butter schmeckt. Außerdem brauchst du für diese Variante keinen Sauerteig, denn die Germ sorgt zuverlässig dafür, dass der Teig schön aufgeht.
Typisch für ein rustikales Bauernbrot ist sein kräftiger Geschmack. Deshalb geben wir etwas Brotgewürz in den Teig. Eine klassische Mischung enthält beispielsweise Kümmel, Koriander, Fenchel und Anis. Du kannst die Gewürze allerdings problemlos an deinen persönlichen Geschmack anpassen oder ganz weglassen.
Für den Brotteig vermischst du zunächst die Mehlsorten mit Salz und Brotgewürz. Anschließend löst du die Germ in lauwarmem Wasser auf und knetest alles zu einem geschmeidigen Teig. Danach braucht das Brot ausreichend Zeit zum Gehen. Dadurch entwickelt sich nicht nur Volumen, sondern auch mehr Aroma.
Nach der ersten Gehzeit formst du einen runden oder länglichen Laib. Anschließend darf der Teig nochmals ruhen, bevor er in den gut vorgeheizten Backofen kommt. Zu Beginn sorgt eine hohe Backtemperatur für eine kräftige Kruste. Danach reduzierst du die Hitze und bäckst das Bauernbrot fertig.
Besonders wichtig ist anschließend etwas Geduld: Lass das Brot vollständig auskühlen, bevor du es anschneidest. Die Krume stabilisiert sich während dieser Zeit und bleibt dadurch saftiger. Ob zur Brettljause, zum Frühstück oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen – ein selbst gebackenes Bauernbrot passt eigentlich immer.
Ein rustikales Brot mit knuspriger Kruste und saftiger Krume, perfekt für den gemütlichen Genuss zu Hause.
Gib etwa 100 ml vom lauwarmen Wasser in eine kleine Schüssel.
Löse Germ und Zucker darin auf und lass die Mischung etwa 5–10 Minuten stehen.
Gib Weizenmehl, Roggenmehl, Salz und nach Wunsch Brotgewürz in eine große Rührschüssel.
Gib die Germmischung sowie das restliche Wasser zum Mehl.
Knete alles etwa 8–10 Minuten zu einem gleichmäßigen Teig.
Forme den Teig grob zu einer Kugel und decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab.
Lass den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen, bis sein Volumen deutlich zugenommen hat.
Gib den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und forme daraus vorsichtig einen runden oder länglichen Brotlaib.
Lege den Brotlaib auf Backpapier oder in ein gut bemehltes Gärkörbchen.
Lass ihn nochmals etwa 30 Minuten abgedeckt gehen.
Stürze den Teig gegebenenfalls aus dem Gärkörbchen auf ein Backblech und schneide die Oberfläche mit einem scharfen Messer ein.
Schiebe das Brot in den heißen Backofen.
Backe es zunächst etwa 15 Minuten bei 240 °C.
Reduziere anschließend die Temperatur auf 200 °C und backe das Bauernbrot weitere 35 Minuten.
Nimm das fertige Brot aus dem Ofen und klopfe vorsichtig auf die Unterseite.
Klingt es hohl, ist es in der Regel fertig gebacken.
Lass das Bauernbrot anschließend vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen.
Portionen: 8 PortionKalorien:230kcalFett insgesamt:1.5gGesamte Kohlenhydrate:45gEiweiß:7g
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Wenn du eine besonders knusprige Kruste möchtest, stelle während des Vorheizens eine hitzebeständige Metallschale in den Backofen. Gib beim Einschieben des Brotes vorsichtig etwas heißes Wasser hinein.
Der entstehende Dampf hält die Oberfläche zunächst elastisch. Dadurch kann das Brot besser aufgehen und anschließend eine schöne Kruste entwickeln.
Wusstest du?
Der Begriff Bauernbrot bezeichnet kein einziges exakt festgelegtes Rezept. Je nach Region unterscheiden sich Mehlsorten, Gewürze und Herstellungsweise deutlich.
Deshalb findest du sowohl helle Mischbrote als auch kräftige Roggen- oder Sauerteigbrote unter diesem Namen.
Roggenmehl verhält sich beim Backen anders als Weizenmehl. Weizenteig entwickelt durch das Kneten ein stabiles Klebergerüst, während Roggenteige deutlich weniger elastisch sind.
Deshalb fühlt sich unser Mischteig etwas klebriger an. Gib nicht sofort große Mengen zusätzliches Mehl hinein, denn dadurch kann das fertige Brot unnötig trocken werden.
Ein weiteres wichtiges Element ist die Gehzeit. Germ produziert dabei Kohlendioxid, das im Teig eingeschlossen wird und für eine lockere Krume sorgt. Gleichzeitig entstehen während der Teigruhe zusätzliche Aromastoffe.