Nährwertangaben
Portionen: 4 PortionKalorien:490kcalFett insgesamt:40gGesamte Kohlenhydrate:11gBallaststoffe: 2.5gEiweiß:21g
Saurer Wurstsalat – Herzhafter Genuss mit würziger Marinade
Ein saurer Wurstsalat ist genau das Richtige, wenn du Lust auf eine deftige Jause hast, aber trotzdem nichts Warmes kochen möchtest. Dünn geschnittene Extrawurst oder Knacker treffen dabei auf knackige rote Paprika, rote Zwiebeln, würzige Essiggurken und eine kräftige Marinade aus Weißweinessig und Kürbiskernöl.
Besonders an warmen Tagen schmeckt der Wurstsalat herrlich frisch. Gleichzeitig eignet er sich aber auch das ganze Jahr über als unkomplizierte Jause, schnelles Abendessen oder herzhafte Mahlzeit mit Bauernbrot. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Alle Zutaten werden geschnitten, miteinander vermischt und anschließend kurz mariniert.
Unsere RezeptHeft-Version bekommt durch steirisches Kürbiskernöl einen typisch österreichischen Charakter. Dadurch erhält die Marinade nicht nur ihre dunkle Farbe, sondern auch einen kräftigen, leicht nussigen Geschmack. Wichtig ist jedoch, ein gutes Kürbiskernöl sparsam einzusetzen, denn sein Aroma soll die anderen Zutaten ergänzen und nicht überdecken.
Für die Wurst kannst du klassische Extrawurst verwenden. Etwas kräftiger wird der Salat hingegen mit einer Knacker. Außerdem funktionieren beide Varianten besonders gut, wenn du die Wurst möglichst dünn schneidest. So nimmt sie die Essigmarinade besser auf.
Auch die Ruhezeit macht einen Unterschied. Zwar kannst du den Wurstsalat direkt nach dem Vermischen essen, dennoch schmeckt er nach etwa 20 bis 30 Minuten deutlich harmonischer. Während dieser Zeit verbinden sich Essig, Gurkensud, Zwiebeln und Kürbiskernöl mit der Wurst.
Den Rucola geben wir allerdings erst kurz vor dem Servieren dazu. Dadurch bleibt er frisch und fällt nicht bereits während der Ruhezeit zusammen.
Serviert mit einer Scheibe kräftigem Bauernbrot wird daraus schließlich eine unkomplizierte österreichische Jause, die ohne Herd und ohne großen Aufwand auskommt.
Ziehe bei Bedarf die Haut von der Extrawurst oder Knacker ab.
Schneide die Wurst anschließend zuerst in dünne Scheiben und danach nach Wunsch in feine Streifen.
Wasche die rote und gelbe Paprika gründlich.
Halbiere beide Paprika und entferne Stielansatz, Kerne und weiße Innenhäute.
Schneide das Fruchtfleisch anschließend in kleine Würfel oder dünne Streifen.
Schäle die rote Zwiebel.
Schneide sie anschließend in möglichst feine Ringe oder Halbringe.
Halbiere die Gewürzgurken der Länge nach.
Schneide sie anschließend in kleine Würfel oder feine Scheiben.
Den Gurkensud nicht wegschütten – davon benötigen wir gleich 3 EL für die Marinade.
Gib Weißweinessig, Gewürzgurkensud und kaltes Wasser in eine große Schüssel.
Würze zunächst mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer.
Rühre anschließend das Kürbiskernöl unter.
Gib Wurst, Paprika, Zwiebeln und Gewürzgurken zur Marinade.
Vermische alles gründlich, sodass sich die Marinade gleichmäßig verteilt.
Decke die Schüssel ab und stelle den Wurstsalat für 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank.
Rühre ihn nach etwa der Hälfte der Zeit einmal vorsichtig durch.
Dadurch verteilt sich die Marinade noch besser.
Wasche den Rucola und schleudere oder tupfe ihn sorgfältig trocken.
Entferne bei Bedarf sehr lange Stiele.
Gib den Rucola erst unmittelbar vor dem Servieren zum Wurstsalat.
Dadurch bleibt er knackiger.
Vermische den Wurstsalat nochmals vorsichtig.
Probiere anschließend und ergänze bei Bedarf etwas Essig, Pfeffer oder Salz.
Ist dir die Marinade zu kräftig, kannst du dagegen noch 1 EL kaltes Wasser hinzufügen.
Richte den sauren Wurstsalat auf Tellern oder in kleinen Schüsseln an.
Beträufle ihn nach Wunsch mit wenigen Tropfen Kürbiskernöl und serviere dazu frisches Bauernbrot.
Mahlzeit!
Portionen: 4 PortionKalorien:490kcalFett insgesamt:40gGesamte Kohlenhydrate:11gBallaststoffe: 2.5gEiweiß:21g
Wurst dünn schneiden: Dadurch nimmt sie wesentlich mehr Marinade auf.
Nicht zu viel Kürbiskernöl verwenden: Sein Aroma ist kräftig. Zwei Esslöffel reichen für die Marinade völlig aus.
Die Ruhezeit nicht auslassen: Bereits 20 Minuten machen geschmacklich einen deutlichen Unterschied.
Rucola erst am Schluss: So bleibt er frisch und knackig.
Marinade vor dem Nachsalzen probieren: Gewürzgurken, Gurkensud und Wurst bringen bereits einiges an Salz mit.
Nicht eiskalt servieren: Wenn der Salat länger im Kühlschrank stand, kannst du ihn etwa 10–15 Minuten vor dem Essen herausnehmen.
Mariniere Wurst, Zwiebeln, Paprika und Gurken zuerst ohne Rucola.
Dadurch kann der eigentliche Wurstsalat kräftig durchziehen, während der Rucola frisch bleibt. Erst direkt vor dem Servieren hebst du ihn unter.
Gerade wenn du den Salat einige Stunden vorbereiten möchtest, macht dieser kleine Schritt einen großen Unterschied.
Wusstest du?
Beim Wurstsalat gibt es im deutschsprachigen Raum unzählige regionale Varianten. Schon die Frage, ob Käse hineingehört, kann erstaunlich lebhafte Diskussionen auslösen. 😄
Unsere Version hebt sich vor allem durch das Kürbiskernöl ab und bekommt dadurch ihren österreichisch-steirischen Charakter.
Während der Ruhezeit verteilt sich die Marinade auf der gesamten Oberfläche der geschnittenen Zutaten. Besonders die dünnen Wurstscheiben und Zwiebeln nehmen dabei Geschmack an.
Gleichzeitig verbinden sich Essig, Gurkensud und Öl miteinander. Deshalb wirkt der Salat nach 20 bis 30 Minuten häufig ausgewogener als direkt nach dem Vermischen.
Allerdings sollte Rucola nicht so lange in der Marinade liegen, da die Säure seine Blätter schnell weich werden lässt.