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Anmerkung

Tipps für perfekten Apfelstrudel

  • Verwende säuerliche, aromatische Äpfel.
  • Lass den Strudelteig mindestens 60 Minuten ruhen.
  • Ziehe den Teig von der Mitte nach außen.
  • Arbeite mit den Handrücken und nicht mit den Fingerspitzen.
  • Kleine Löcher im Teig sind kein Drama.
  • Röste die Semmelbrösel vorher in Butter.
  • Vermische die Äpfel erst kurz vor dem Füllen mit Zucker.
  • Überfülle den Strudel nicht.
  • Rolle ihn mithilfe des Tuches statt mit den Händen.
  • Lege die Naht nach unten.
  • Bestreiche den Strudel vor dem Backen mit Butter.
  • Lass ihn vor dem Anschneiden etwas ruhen.

RezeptHeft-Tipp

Mische Zucker und Äpfel erst unmittelbar vor dem Füllen.

Zucker zieht nämlich Flüssigkeit aus den Äpfeln.

Würdest du die Füllung bereits eine halbe Stunde vorher vermischen, sammelt sich am Boden der Schüssel relativ viel Apfelsaft.

Dadurch würde auch unser hauchdünner Strudelteig schneller weich werden.


RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Der Strudel ist zwar heute untrennbar mit Wien verbunden, seine Teigtradition hat jedoch eine lange Reise hinter sich. Wien.info beschreibt Einflüsse beziehungsweise Vorläufer aus dem Osmanischen Reich und dem Balkan, bevor sich Strudel fest in der Wiener Küche etablierte.

Damit haben wir hier sogar ein richtig schönes Stück Küchengeschichte für RezeptHeft.


RezeptHeft-Wissen

Warum lässt sich Strudelteig so dünn ausziehen?

Durch kräftiges Kneten entwickelt sich im Weizenmehl ein elastisches Glutennetzwerk.

Während der anschließenden Ruhezeit entspannt sich dieses Netzwerk wieder.

Dadurch lässt sich der Teig anschließend extrem dünn ausziehen, ohne sofort zu reißen.

Deshalb sind zwei Dinge entscheidend:

kräftig kneten → ausreichend ruhen lassen

Dann wird aus einer unscheinbaren kleinen Teigkugel plötzlich ein riesiger hauchdünner Strudelteig.