Nährwertangaben
Portionen: 12 PortionKalorien:210kcalFett insgesamt:8.1gGesamte Kohlenhydrate:31.6gBallaststoffe: 1.4gEiweiß:3.8g
klassisches saftiges Bananenbrot ohne Nüsse
Ein saftiges Bananenbrot ist die perfekte Möglichkeit, sehr reife Bananen sinnvoll zu verwerten. Gerade Früchte mit vielen braunen Punkten oder bereits deutlich dunkler Schale eignen sich besonders gut, denn mit zunehmender Reife werden Bananen weicher, süßer und aromatischer.
Für dieses einfache Bananenbrot brauchst du keine außergewöhnlichen Zutaten. Reife Bananen, Butter, Eier, Mehl, etwas Zucker und Naturjoghurt ergeben einen lockeren und gleichzeitig angenehm saftigen Teig. Eine kleine Menge Zimt und Vanille rundet das Aroma ab, ohne den typischen Bananengeschmack zu überdecken.
Die Zubereitung ist unkompliziert. Zunächst zerdrückst du die Bananen mit einer Gabel. Anschließend verrührst du weiche Butter mit Zucker und arbeitest die Eier einzeln ein. Danach kommen Bananen und Joghurt dazu. Mehl, Backpulver und Natron rührst du erst ganz zum Schluss kurz unter.
Gerade dieser letzte Punkt ist wichtig: Sobald das Mehl im Teig ist, solltest du nicht mehr lange rühren. Dadurch bleibt das fertige Bananenbrot lockerer und wird nicht unnötig kompakt.
Anschließend kommt der Teig in eine Kastenform und wird ungefähr eine Stunde gebacken. Dabei entwickelt sich außen eine leicht gebräunte Kruste, während das Innere weich und saftig bleibt.
Bananenbrot schmeckt sowohl lauwarm als auch vollständig ausgekühlt. Du kannst es pur essen, mit etwas Butter bestreichen oder zum Frühstück und Nachmittagskaffee servieren. Gut verpackt bleibt es außerdem mehrere Tage saftig.
Besonders praktisch ist das Rezept, wenn wieder einmal drei Bananen in der Obstschale liegen, die niemand mehr essen möchte. Statt sie wegzuwerfen, werden sie zur wichtigsten Zutat eines einfachen Kuchens.
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Fette eine Kastenform mit etwa 25 cm Länge dünn mit Butter ein und bestäube sie mit etwas Mehl.
Schäle die drei reifen Bananen und gib sie in eine Schüssel.
Zerdrücke sie mit einer Gabel zu einem möglichst gleichmäßigen Mus.
Einige kleine Stückchen dürfen erhalten bleiben.
Gib 100 g weiche Butter, 120 g braunen Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel.
Schlage die Mischung etwa 2–3 Minuten cremig.
Rühre die Eier einzeln unter.
Gib das zweite Ei erst dazu, wenn sich das erste weitgehend mit der Buttermasse verbunden hat.
Gib das Bananenmus und 80 g Naturjoghurt zur Butter-Ei-Masse.
Rühre alles kurz miteinander.
Vermische Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt in einer zweiten Schüssel.
Gib die Mehlmischung zur Bananenmasse.
Hebe sie mit einem Teigspatel oder auf niedriger Mixer-Stufe nur kurz unter, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind.
Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt.
Halbiere nach Wunsch eine zusätzliche Banane längs.
Lege die beiden Hälften mit der Schnittfläche nach oben vorsichtig auf den Teig.
Backe das Bananenbrot auf der mittleren Schiene etwa 55–60 Minuten.
Prüfe nach etwa 55 Minuten mit einem Holzstäbchen.
Bleibt noch feuchter Teig daran kleben, backe das Bananenbrot weitere 5 Minuten.
Nimm die Form aus dem Backofen und lass das Bananenbrot etwa 10 Minuten darin stehen.
Löse das Bananenbrot vorsichtig aus der Form und lass es auf einem Kuchengitter weiter auskühlen.
Portionen: 12 PortionKalorien:210kcalFett insgesamt:8.1gGesamte Kohlenhydrate:31.6gBallaststoffe: 1.4gEiweiß:3.8g
Hast du sehr reife Bananen, aber gerade keine Zeit zum Backen?
Schäle sie, schneide sie grob in Stücke und friere sie ein.
Wenn du später Bananenbrot backen möchtest, lässt du etwa 350 g davon vollständig auftauen.
Die dabei austretende Flüssigkeit gibst du zusammen mit den Bananen in den Teig.
So musst du überreife Bananen nicht wegwerfen.
Wusstest du?
Obwohl es Bananenbrot heißt, erinnert die Konsistenz viel stärker an einen saftigen Rührkuchen als an klassisches Brot.
Der englische Begriff banana bread hat sich trotzdem weltweit durchgesetzt.
Während der Reifung verändert sich die Zusammensetzung der Frucht.
Ein Teil der ursprünglich enthaltenen Stärke wird in kleinere Zucker umgewandelt. Gleichzeitig wird das Fruchtfleisch weicher und das typische Bananenaroma intensiver.
Genau deshalb eignen sich sehr reife Bananen so gut zum Backen:
mehr Süße + mehr Aroma + weichere Konsistenz.
Das hilft uns gleichzeitig dabei, die Menge an zugesetztem Zucker vergleichsweise moderat zu halten.