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Anmerkung

Tipps für perfekte Grammelpogatscherl

  • Am besten gleich nach dem backen, noch warm servieren.
  • Die Grammelpogatscherl schmecken perfekt zu herzhaften, deftigen Suppen.
  • Außerdem sind sie ein leckerer Snack für zwischendurch.
  • Verwende möglichst frische Grammeln.
  • Hacke einen Teil fein und lass einige kleine Stückchen gröber.
  • Die Milch für die Germ darf nur lauwarm und nicht heiß sein.
  • Knete den Teig gründlich, aber nicht unnötig lange.
  • Durch das Falten bekommst du eine schönere Schichtung.
  • Rolle den Teig vor dem Ausstechen nicht zu dünn aus.
  • Drücke den Ausstecher möglichst gerade nach unten.
  • Das Karomuster nur einritzen und nicht durchschneiden.
  • Für einen kräftigeren Geschmack kannst du Kümmel und grobes Salz auf die Oberfläche geben.
  • Am besten schmecken Grammelpogatscherl noch leicht warm.

RezeptHeft-Tipp

Drücke den runden Ausstecher beim Ausstechen gerade nach unten und drehe ihn möglichst nicht.

Dadurch bleiben die Teigschichten an den Seiten besser erhalten und die Pogatscherl können beim Backen schöner aufgehen.

Die Teigreste anschließend möglichst vorsichtig zusammensetzen und nur leicht ausrollen.

RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Grammelpogatscherl sind eine typisch pannonische Spezialität. Das erklärt auch, warum ähnliche Pogatschen in verschiedenen Formen in Österreich, Ungarn, Kroatien und anderen Teilen Mittel- und Südosteuropas vorkommen.

Im Burgenland haben sie aber eine ganz eigene Tradition – inklusive Familienrezepten, bei denen teilweise jeder Ort seine eigene Variante kennt.

RezeptHeft-Wissen

Warum heißt es Pogatscherl?

„Pogatscherl“ ist die österreichische Verkleinerungsform für Pogatschen.

Pogatschen sind kleine pikante Gebäcke, die in verschiedenen mittel- und südosteuropäischen Küchen vorkommen.

Die burgenländische Version mit Grammeln hat sich zu einer eigenständigen regionalen Spezialität entwickelt.

Das typische Karomuster wird vor dem Backen mit einem Messer in die Oberfläche eingeritzt. Wie fein dieses Muster ausfällt, unterscheidet sich laut burgenländischer Überlieferung sogar von Familie zu Familie.