Nährwertangaben
Portionen: 12 PortionKalorien:330kcalFett insgesamt:16gGesamte Kohlenhydrate:42gBallaststoffe: 2.3gEiweiß:5g
Ein klassischer Apfelkuchen gehört zu den Rezepten, die eigentlich immer passen. Saftige Äpfel treffen auf einen lockeren Rührteig mit Butter, Vanille und einer feinen Zimtnote. Dadurch entsteht ein unkomplizierter Kuchen, der frisch gebacken ebenso gut schmeckt wie am nächsten Tag zum Kaffee.
Für dieses Rezept brauchst du keine außergewöhnlichen Zutaten. Zunächst bereitest du einen klassischen Rührteig aus Butter, Zucker, Eiern, Mehl und Milch zu. Anschließend schälst du die Äpfel und schneidest sie in dünne Spalten. Ein wenig Zitronensaft verhindert, dass die Apfelstücke zu schnell braun werden, und bringt gleichzeitig etwas Frische in den Kuchen.
Besonders wichtig ist die Wahl der Äpfel. Leicht säuerliche und aromatische Sorten bilden einen schönen Gegensatz zum süßen Teig. Boskoop, Elstar, Topaz oder Braeburn eignen sich beispielsweise sehr gut. Außerdem sollten die Früchte beim Backen nicht vollständig zerfallen, damit du später noch schöne Apfelstücke im Kuchen erkennst.
Danach gibst du den Teig in eine Springform und verteilst die Apfelspalten dicht darauf. Etwas Zimt rundet den Geschmack ab. Während des Backens sinken die Äpfel leicht in den Teig ein und geben einen Teil ihrer Feuchtigkeit ab. Dadurch bleibt der Kuchen besonders saftig.
Nach dem Backen solltest du dem Apfelkuchen etwas Zeit zum Abkühlen geben. Anschließend reicht bereits etwas Staubzucker als Dekoration. Wer es besonders gemütlich mag, serviert dazu Schlagobers oder eine Kugel Vanilleeis.
Ob zum Sonntagskaffee, für Gäste oder einfach zur Verarbeitung einer größeren Apfelernte – dieser einfache klassische Apfelkuchen ist ein Grundrezept, das du immer wieder backen kannst.
Äpfel bekommst du dank guter Lagerfähigkeit zwar ganzjährig, aber mit heimischen Äpfeln ist der Kuchen im Spätsommer und Herbst besonders passend.
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Fette eine Springform mit 26 cm Durchmesser dünn mit Butter ein und bestäube sie mit etwas Mehl oder Semmelbröseln.
Schäle etwa 800 g Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse.
Schneide die Apfelviertel in dünne Spalten.
Gib die Apfelspalten in eine Schüssel und beträufle sie mit 1 EL Zitronensaft.
Vermische sie vorsichtig und stelle sie kurz beiseite.
Gib 200 g weiche Butter, 160 g Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel.
Schlage die Mischung etwa 3 Minuten cremig.
Rühre die Eier einzeln unter.
Gib das nächste Ei jeweils erst dazu, wenn sich das vorherige gut mit der Buttermasse verbunden hat.
Vermische 300 g Mehl mit 2 TL Backpulver und einer Prise Salz.
Rühre die Mehlmischung abwechselnd mit 100 ml Milch kurz unter die Butter-Ei-Masse.
Rühre nur so lange, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.
Fülle den Rührteig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt.
Lege die Apfelspalten dicht und leicht überlappend auf den Teig.
Bestreue die Äpfel anschließend gleichmäßig mit 1 TL Zimt.
Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 45–50 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze.
Prüfe gegen Ende mit einem Holzstäbchen, ob der Teig durchgebacken ist.
Nimm den Apfelkuchen aus dem Backofen und lass ihn etwa 15 Minuten in der Form stehen.
Löse anschließend vorsichtig den Rand der Springform.
Lass den Kuchen weiter abkühlen und bestreue ihn nach Wunsch vor dem Servieren mit Staubzucker.
Portionen: 12 PortionKalorien:330kcalFett insgesamt:16gGesamte Kohlenhydrate:42gBallaststoffe: 2.3gEiweiß:5g
Besonders gut funktionieren Sorten, die aromatisch sind und beim Backen nicht sofort zerfallen.
Geeignet sind zum Beispiel:
Sehr süße Äpfel funktionieren ebenfalls, allerdings kannst du dann die Zuckermenge im Teig etwas reduzieren.
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Wenn du besonders viel Apfelgeschmack möchtest, lege die Apfelspalten wirklich dicht auf den Teig.
Beim Backen verlieren die Früchte etwas Volumen. Eine zunächst fast zu voll wirkende Oberfläche sorgt deshalb später für einen schön saftigen Apfelkuchen.
Wusstest du?
Äpfel gehören zu den Früchten, die sich bei geeigneten Bedingungen erstaunlich lange lagern lassen. Deshalb spielen sie in der traditionellen österreichischen und mitteleuropäischen Küche auch weit außerhalb der eigentlichen Erntezeit eine große Rolle.
Das erklärt mit, warum es so viele unterschiedliche Apfelkuchen, Strudel und Süßspeisen gibt.
Warum wird Butter für einen Rührkuchen eigentlich zuerst mit Zucker cremig geschlagen?
Beim Rühren gelangen viele kleine Luftbläschen in die Buttermasse. Diese Luft unterstützt später gemeinsam mit dem Backpulver die Lockerung des Kuchens.
Deshalb solltest du Butter und Zucker nicht nur kurz vermischen, sondern tatsächlich einige Minuten aufschlagen.
Beim Mehl gilt dagegen genau das Gegenteil: Sobald du es hinzugibst, rührst du möglichst kurz. Zu langes Rühren kann die Struktur des Teiges verändern und den fertigen Kuchen kompakter machen.