Ein klassischer Apfelkuchen gehört zu den Rezepten, die eigentlich immer passen. Saftige Äpfel treffen auf einen lockeren Rührteig mit Butter, Vanille und einer feinen Zimtnote. Dadurch entsteht ein unkomplizierter Kuchen, der frisch gebacken ebenso gut schmeckt wie am nächsten Tag zum Kaffee.
Klassischer Apfelkuchen – saftig, einfach und wie bei Oma
Für dieses Rezept brauchst du keine außergewöhnlichen Zutaten. Zunächst bereitest du einen klassischen Rührteig aus Butter, Zucker, Eiern, Mehl und Milch zu. Anschließend schälst du die Äpfel und schneidest sie in dünne Spalten. Ein wenig Zitronensaft verhindert, dass die Apfelstücke zu schnell braun werden, und bringt gleichzeitig etwas Frische in den Kuchen.
Besonders wichtig ist die Wahl der Äpfel. Leicht säuerliche und aromatische Sorten bilden einen schönen Gegensatz zum süßen Teig. Boskoop, Elstar, Topaz oder Braeburn eignen sich beispielsweise sehr gut. Außerdem sollten die Früchte beim Backen nicht vollständig zerfallen, damit du später noch schöne Apfelstücke im Kuchen erkennst.
Danach gibst du den Teig in eine Springform und verteilst die Apfelspalten dicht darauf. Etwas Zimt rundet den Geschmack ab. Während des Backens sinken die Äpfel leicht in den Teig ein und geben einen Teil ihrer Feuchtigkeit ab. Dadurch bleibt der Kuchen besonders saftig.
Nach dem Backen solltest du dem Apfelkuchen etwas Zeit zum Abkühlen geben. Anschließend reicht bereits etwas Staubzucker als Dekoration. Wer es besonders gemütlich mag, serviert dazu Schlagobers oder eine Kugel Vanilleeis.
Ob zum Sonntagskaffee, für Gäste oder einfach zur Verarbeitung einer größeren Apfelernte – dieser einfache klassische Apfelkuchen ist ein Grundrezept, das du immer wieder backen kannst.
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Beschreibung
Äpfel bekommst du dank guter Lagerfähigkeit zwar ganzjährig, aber mit heimischen Äpfeln ist der Kuchen im Spätsommer und Herbst besonders passend.
Zutaten für 12 Stück Springform Ø 26 cm
Für den Rührteig
Für den Apfelbelag
Außerdem
Zubereitung
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Backofen und Form vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Fette eine Springform mit 26 cm Durchmesser dünn mit Butter ein und bestäube sie mit etwas Mehl oder Semmelbröseln.
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Äpfel vorbereiten
Schäle etwa 800 g Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse.
Schneide die Apfelviertel in dünne Spalten.
-
Äpfel mit Zitrone vermischen
Gib die Apfelspalten in eine Schüssel und beträufle sie mit 1 EL Zitronensaft.
Vermische sie vorsichtig und stelle sie kurz beiseite.
-
Butter und Zucker cremig rühren
Gib 200 g weiche Butter, 160 g Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel.
Schlage die Mischung etwa 3 Minuten cremig.
-
Eier hinzufügen
Rühre die Eier einzeln unter.
Gib das nächste Ei jeweils erst dazu, wenn sich das vorherige gut mit der Buttermasse verbunden hat.
-
Trockene Zutaten vermischen
Vermische 300 g Mehl mit 2 TL Backpulver und einer Prise Salz.
-
Rührteig fertigstellen
Rühre die Mehlmischung abwechselnd mit 100 ml Milch kurz unter die Butter-Ei-Masse.
Rühre nur so lange, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.
-
Teig in die Form geben
Fülle den Rührteig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt.
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Äpfel verteilen
Lege die Apfelspalten dicht und leicht überlappend auf den Teig.
Bestreue die Äpfel anschließend gleichmäßig mit 1 TL Zimt.
-
Apfelkuchen backen
Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 45–50 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze.
Prüfe gegen Ende mit einem Holzstäbchen, ob der Teig durchgebacken ist.
-
Kuchen abkühlen lassen
Nimm den Apfelkuchen aus dem Backofen und lass ihn etwa 15 Minuten in der Form stehen.
Löse anschließend vorsichtig den Rand der Springform.
-
Servieren
Lass den Kuchen weiter abkühlen und bestreue ihn nach Wunsch vor dem Servieren mit Staubzucker.
Nährwertangaben
Nährwertangaben
Portionen: 12 PortionKalorien:330kcalFett insgesamt:16gGesamte Kohlenhydrate:42gBallaststoffe: 2.3gEiweiß:5g
Anmerkung
Tipps
- Verwende aromatische, leicht säuerliche Äpfel.
- Butter und Eier sollten möglichst Zimmertemperatur haben.
- Rühre Butter und Zucker wirklich einige Minuten cremig.
- Gib die Eier einzeln zur Buttermasse.
- Rühre das Mehl später nur kurz unter.
- Schneide die Apfelspalten ungefähr gleich dick.
- Wird der Kuchen gegen Ende zu dunkel, decke ihn locker mit Backpapier ab.
- Die Stäbchenprobe machst du am besten an einer Stelle ohne Apfelstück.
Welche Äpfel eignen sich für Apfelkuchen?
Besonders gut funktionieren Sorten, die aromatisch sind und beim Backen nicht sofort zerfallen.
Geeignet sind zum Beispiel:
- Boskoop
- Elstar
- Topaz
- Braeburn
- Jonagold
Sehr süße Äpfel funktionieren ebenfalls, allerdings kannst du dann die Zuckermenge im Teig etwas reduzieren.
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