Ein klassischer Apfelkuchen gehört zu den Rezepten, die eigentlich immer passen. Saftige Äpfel treffen auf einen lockeren Rührteig mit Butter, Vanille und einer feinen Zimtnote. Dadurch entsteht ein unkomplizierter Kuchen, der frisch gebacken ebenso gut schmeckt wie am nächsten Tag zum Kaffee.

Klassischer Apfelkuchen – saftig, einfach und wie bei Oma

Für dieses Rezept brauchst du keine außergewöhnlichen Zutaten. Zunächst bereitest du einen klassischen Rührteig aus Butter, Zucker, Eiern, Mehl und Milch zu. Anschließend schälst du die Äpfel und schneidest sie in dünne Spalten. Ein wenig Zitronensaft verhindert, dass die Apfelstücke zu schnell braun werden, und bringt gleichzeitig etwas Frische in den Kuchen.

Besonders wichtig ist die Wahl der Äpfel. Leicht säuerliche und aromatische Sorten bilden einen schönen Gegensatz zum süßen Teig. Boskoop, Elstar, Topaz oder Braeburn eignen sich beispielsweise sehr gut. Außerdem sollten die Früchte beim Backen nicht vollständig zerfallen, damit du später noch schöne Apfelstücke im Kuchen erkennst.

Danach gibst du den Teig in eine Springform und verteilst die Apfelspalten dicht darauf. Etwas Zimt rundet den Geschmack ab. Während des Backens sinken die Äpfel leicht in den Teig ein und geben einen Teil ihrer Feuchtigkeit ab. Dadurch bleibt der Kuchen besonders saftig.

Nach dem Backen solltest du dem Apfelkuchen etwas Zeit zum Abkühlen geben. Anschließend reicht bereits etwas Staubzucker als Dekoration. Wer es besonders gemütlich mag, serviert dazu Schlagobers oder eine Kugel Vanilleeis.

Ob zum Sonntagskaffee, für Gäste oder einfach zur Verarbeitung einer größeren Apfelernte – dieser einfache klassische Apfelkuchen ist ein Grundrezept, das du immer wieder backen kannst.

Folge mir auch auf:





„*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen“

Klassischer Apfelkuchen

Zubereitungszeit 25 Min. Garzeit 50 Min. Gesamtzeit 1 Stunde 15 Min.
Schwierigkeit: Anfänger Portionen: 12 Kalorien: 330 kcal Beste Saison: August, September, Oktober, November

Beschreibung

Äpfel bekommst du dank guter Lagerfähigkeit zwar ganzjährig, aber mit heimischen Äpfeln ist der Kuchen im Spätsommer und Herbst besonders passend.

Zutaten für 12 Stück Springform Ø 26 cm

Cooking Mode Disabled

Für den Rührteig

Für den Apfelbelag

Außerdem

Zubereitung

  1. Backofen und Form vorbereiten

    Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

    Fette eine Springform mit 26 cm Durchmesser dünn mit Butter ein und bestäube sie mit etwas Mehl oder Semmelbröseln.

  2. Äpfel vorbereiten

    Schäle etwa 800 g Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse.

    Schneide die Apfelviertel in dünne Spalten.

  3. Äpfel mit Zitrone vermischen

    Gib die Apfelspalten in eine Schüssel und beträufle sie mit 1 EL Zitronensaft.

    Vermische sie vorsichtig und stelle sie kurz beiseite.

  4. Butter und Zucker cremig rühren

    Gib 200 g weiche Butter, 160 g Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel.

    Schlage die Mischung etwa 3 Minuten cremig.

  5. Eier hinzufügen

    Rühre die Eier einzeln unter.

    Gib das nächste Ei jeweils erst dazu, wenn sich das vorherige gut mit der Buttermasse verbunden hat.

  6. Trockene Zutaten vermischen

    Vermische 300 g Mehl mit 2 TL Backpulver und einer Prise Salz.

  7. Rührteig fertigstellen

    Rühre die Mehlmischung abwechselnd mit 100 ml Milch kurz unter die Butter-Ei-Masse.

    Rühre nur so lange, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.

  8. Teig in die Form geben

    Fülle den Rührteig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt.

  9. Äpfel verteilen

    Lege die Apfelspalten dicht und leicht überlappend auf den Teig.

    Bestreue die Äpfel anschließend gleichmäßig mit 1 TL Zimt.

  10. Apfelkuchen backen

    Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 45–50 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze.

    Prüfe gegen Ende mit einem Holzstäbchen, ob der Teig durchgebacken ist.

  11. Kuchen abkühlen lassen

    Nimm den Apfelkuchen aus dem Backofen und lass ihn etwa 15 Minuten in der Form stehen.

    Löse anschließend vorsichtig den Rand der Springform.

  12. Servieren

    Lass den Kuchen weiter abkühlen und bestreue ihn nach Wunsch vor dem Servieren mit Staubzucker.

Nährwertangaben

330kcal
Calories
5g
Protein
42g
Carbs
16g
Fat
2.3g
Fiber

Nährwertangaben

Portionen: 12 PortionKalorien:330kcalFett insgesamt:16gGesamte Kohlenhydrate:42gBallaststoffe: 2.3gEiweiß:5g

Anmerkung

Tipps

  • Verwende aromatische, leicht säuerliche Äpfel.
  • Butter und Eier sollten möglichst Zimmertemperatur haben.
  • Rühre Butter und Zucker wirklich einige Minuten cremig.
  • Gib die Eier einzeln zur Buttermasse.
  • Rühre das Mehl später nur kurz unter.
  • Schneide die Apfelspalten ungefähr gleich dick.
  • Wird der Kuchen gegen Ende zu dunkel, decke ihn locker mit Backpapier ab.
  • Die Stäbchenprobe machst du am besten an einer Stelle ohne Apfelstück.

Welche Äpfel eignen sich für Apfelkuchen?

Besonders gut funktionieren Sorten, die aromatisch sind und beim Backen nicht sofort zerfallen.

Geeignet sind zum Beispiel:

  • Boskoop
  • Elstar
  • Topaz
  • Braeburn
  • Jonagold

Sehr süße Äpfel funktionieren ebenfalls, allerdings kannst du dann die Zuckermenge im Teig etwas reduzieren.

„*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen“

Dieses Rezept bewerten

RezeptHeft-Tipp

Wenn du besonders viel Apfelgeschmack möchtest, lege die Apfelspalten wirklich dicht auf den Teig.

Beim Backen verlieren die Früchte etwas Volumen. Eine zunächst fast zu voll wirkende Oberfläche sorgt deshalb später für einen schön saftigen Apfelkuchen.

RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Äpfel gehören zu den Früchten, die sich bei geeigneten Bedingungen erstaunlich lange lagern lassen. Deshalb spielen sie in der traditionellen österreichischen und mitteleuropäischen Küche auch weit außerhalb der eigentlichen Erntezeit eine große Rolle.

Das erklärt mit, warum es so viele unterschiedliche Apfelkuchen, Strudel und Süßspeisen gibt.

RezeptHeft-Wissen

Warum wird Butter für einen Rührkuchen eigentlich zuerst mit Zucker cremig geschlagen?

Beim Rühren gelangen viele kleine Luftbläschen in die Buttermasse. Diese Luft unterstützt später gemeinsam mit dem Backpulver die Lockerung des Kuchens.

Deshalb solltest du Butter und Zucker nicht nur kurz vermischen, sondern tatsächlich einige Minuten aufschlagen.

Beim Mehl gilt dagegen genau das Gegenteil: Sobald du es hinzugibst, rührst du möglichst kurz. Zu langes Rühren kann die Struktur des Teiges verändern und den fertigen Kuchen kompakter machen.

Rezeptkarte von WP Delicious
Rate this recipe

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dieses Rezept bewerten

Add a question

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Min
Share it on your social network
Nach oben scrollen