Klassischer Käsekuchen

Klassischer Käsekuchen

Portionen: 12 Gesamtzeit: 3 Stunden 30 Min. Schwierigkeit: Mittelschwer
Kalorien: 395 kcal Eiweiß: 12g Fette: 19g Ballaststoffe: 0.6g

Klassischer Käsekuchen – cremig und einfach

Ein klassischer Käsekuchen gehört zu den Kuchenrezepten, die nie aus der Mode kommen. Ein mürber Boden trifft auf eine cremige Füllung aus Topfen beziehungsweise Quark, Eiern, Schlagobers und einer feinen Vanille-Zitronen-Note. Nach dem Backen braucht der Kuchen zwar etwas Geduld beim Auskühlen, dafür wird die Füllung wunderbar schnittfest und bleibt trotzdem angenehm cremig.

In Österreich würden wir bei diesem Rezept meistens von Topfenkuchen oder Topfentorte sprechen. Für die klassische deutsche Variante ist dagegen der Begriff Käsekuchen üblich. Die wichtigste Zutat ist aber in beiden Fällen kein Hartkäse, sondern Topfen beziehungsweise Quark.

Zunächst bereitest du einen einfachen Mürbeteig aus Mehl, Butter, Zucker und Ei zu. Den Teig verteilst du am Boden einer Springform und ziehst ihn einige Zentimeter am Rand hoch. Anschließend kommt die cremige Füllung hinein.

Für die Füllung verrührst du Topfen mit Zucker, Eiern, Schlagobers, Vanille und etwas Zitronenschale. Speisestärke sorgt dafür, dass der Kuchen beim Abkühlen stabil wird, ohne dass die Masse unnötig fest oder trocken wirkt.

Beim Backen solltest du den Käsekuchen nicht zu dunkel werden lassen. Die Oberfläche darf leicht goldgelb sein, während die Mitte am Ende noch etwas weich wirken kann. Beim Abkühlen wird die Füllung deutlich fester.

Besonders wichtig ist deshalb: Schneide den Kuchen nicht direkt nach dem Backen an. Lass ihn zunächst bei leicht geöffneter Backofentür etwas abkühlen und anschließend vollständig auskühlen.

So bekommst du einen cremigen klassischen Käsekuchen, der sich sehr gut vorbereiten lässt und am nächsten Tag häufig sogar noch besser schmeckt.

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Klassischer Käsekuchen

Zubereitungszeit 30 Min. Garzeit 60 Min. Ruhezeit 2 Std Gesamtzeit 3 Stunden 30 Min.
Schwierigkeit: Mittelschwer Portionen: 12 Kalorien: 395 kcal Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Zutaten für 12 Portionen/Springform Ø 26 cm

Cooking Mode Disabled

Für den Mürbeteig

Für die Käsekuchenfüllung

Außerdem

Zubereitung

  1. Mürbeteig vorbereiten

    Gib 250 g Mehl, 80 g Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel.

    Schneide 125 g kalte Butter in kleine Stücke und gib sie zusammen mit einem Ei dazu.

  2. Teig kneten

    Verknete die Zutaten zügig zu einem glatten Mürbeteig.

    Falls der Teig zu trocken ist, gib 1–2 EL kaltes Wasser dazu.

    Knete nur so lange, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

  3. Mürbeteig kühlen

    Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickele ihn abgedeckt ein und stelle ihn etwa 30 Minuten in den Kühlschrank.

  4. Backofen vorbereiten

    Heize den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vor.

    Fette eine Springform mit 26 cm Durchmesser dünn mit Butter ein.

  5. Springform mit Teig auskleiden

    Drücke etwa zwei Drittel des Mürbeteigs gleichmäßig auf den Boden der Springform.

    Forme aus dem restlichen Teig einen etwa 4 cm hohen Rand.

  6. Topfencreme vorbereiten

    Gib 750 g Topfen, 180 g Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel.

    Verrühre alles kurz zu einer glatten Masse.

  7. Eier einrühren

    Rühre die drei Eier einzeln unter.

    Rühre jeweils nur so lange, bis sich das Ei mit der Topfenmasse verbunden hat.

  8. Schlagobers und Stärke hinzufügen

    Verrühre die Speisestärke zunächst mit einigen Esslöffeln Schlagobers, damit keine Klümpchen entstehen.

    Gib anschließend die Mischung zusammen mit dem restlichen Schlagobers zur Füllung.

  9. Füllung aromatisieren

    Rühre Zitronenschale, Zitronensaft und eine Prise Salz kurz unter.

    Die Masse sollte glatt und cremig sein.

  10. Füllung einfüllen

    Gieße die Käsekuchenmasse auf den vorbereiteten Mürbeteig.

    Streiche die Oberfläche vorsichtig glatt.

  11. Käsekuchen backen

    Backe den Käsekuchen auf der mittleren Schiene etwa 55–60 Minuten bei 170 °C Ober-/Unterhitze.

    Die Oberfläche sollte leicht goldgelb sein. Die Mitte darf beim vorsichtigen Bewegen der Form noch etwas wackeln.

  12. Langsam abkühlen lassen

    Schalte den Backofen aus und öffne die Backofentür einen Spalt.

    Lass den Käsekuchen etwa 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen.

  13. Vollständig auskühlen lassen

    Nimm den Kuchen aus dem Backofen und lass ihn vollständig auf Raumtemperatur abkühlen.

    Stelle ihn anschließend nach Möglichkeit noch mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank, bevor du ihn anschneidest.

Nährwertangaben

395kcal
Calories
12g
Protein
44g
Carbs
19g
Fat
0.6g
Fiber

Nährwertangaben

Portionen: 12 PortionKalorien:395kcalFett insgesamt:19gGesamte Kohlenhydrate:44gBallaststoffe: 0.6gEiweiß:12g

Anmerkung

Tipps für einen guten Käsekuchen

  • Verarbeite den Mürbeteig möglichst kurz.
  • Verwende Topfen oder Quark mit etwas Fett – dadurch wird die Füllung cremiger.
  • Rühre die Füllung nicht unnötig lange auf hoher Stufe.
  • Löse die Speisestärke zuerst in etwas Schlagobers auf.
  • Backe den Kuchen lieber etwas heller als zu dunkel.
  • Die Mitte darf beim Herausnehmen noch leicht wackeln.
  • Lass den Käsekuchen langsam abkühlen.
  • Schneide ihn erst vollständig ausgekühlt an.
  • Am nächsten Tag lässt er sich häufig besonders schön portionieren.

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RezeptHeft-Tipp

Lass den Käsekuchen nach dem Backen langsam auskühlen.

Schalte den Backofen aus, öffne die Tür nur einen Spalt und lass den Kuchen zunächst etwa 20 Minuten darin stehen.

Der langsamere Temperaturwechsel hilft dabei, starke Spannungen in der Oberfläche zu reduzieren – dadurch entstehen häufig weniger große Risse.

RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Obwohl wir von Käsekuchen sprechen, steckt normalerweise überhaupt kein klassischer Käse wie Gouda oder Emmentaler darin.

Der Name kommt daher, dass Quark beziehungsweise Topfen zu den Frischkäseerzeugnissen gehört.

In Österreich klingt deshalb „Topfenkuchen“ für viele Menschen wesentlich logischer. 😄

RezeptHeft-Wissen

Topfen oder Quark – was ist der Unterschied?

Die Begriffe bezeichnen sehr ähnliche Milchprodukte.

In Österreich heißt das Produkt üblicherweise Topfen, während in Deutschland überwiegend Quark verwendet wird.

Je nach Hersteller unterscheiden sich Konsistenz und Wassergehalt etwas. Für Käsekuchen solltest du einen relativ cremigen, aber nicht extrem flüssigen Topfen verwenden.

Falls dein Topfen sehr viel Flüssigkeit enthält, kannst du ihn vor der Verarbeitung kurz in einem feinen Sieb abtropfen lassen.

Rezeptkarte von WP Delicious

FAQ

Alle aufklappen:

Warum fällt Käsekuchen nach dem Backen zusammen?

Ein gewisses Absinken ist vollkommen normal.

Beim Backen dehnen sich Luft und Wasserdampf in der Füllung aus. Nach dem Abkühlen zieht sich die Masse wieder etwas zusammen.

Stärkeres Einsinken oder große Risse können unter anderem entstehen, wenn:

  • der Kuchen zu heiß gebacken wird,
  • zu viel Luft in die Füllung geschlagen wurde,
  • der Kuchen zu schnell abkühlt,
  • oder er deutlich zu lange gebacken wurde.

Deshalb verwenden wir eine moderate Backtemperatur und lassen den Kuchen anschließend langsam abkühlen.

Kann man Käsekuchen vorbereiten?

Ja – sogar sehr gut.

Ein vollständig ausgekühlter Käsekuchen schmeckt am nächsten Tag häufig noch besser, weil die Füllung vollständig durchgekühlt und stabil geworden ist.

Bewahre ihn abgedeckt im Kühlschrank auf.

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