Nährwertangaben
Portionen: 12 PortionKalorien:395kcalFett insgesamt:19gGesamte Kohlenhydrate:44gBallaststoffe: 0.6gEiweiß:12g
Ein klassischer Käsekuchen gehört zu den Kuchenrezepten, die nie aus der Mode kommen. Ein mürber Boden trifft auf eine cremige Füllung aus Topfen beziehungsweise Quark, Eiern, Schlagobers und einer feinen Vanille-Zitronen-Note. Nach dem Backen braucht der Kuchen zwar etwas Geduld beim Auskühlen, dafür wird die Füllung wunderbar schnittfest und bleibt trotzdem angenehm cremig.
In Österreich würden wir bei diesem Rezept meistens von Topfenkuchen oder Topfentorte sprechen. Für die klassische deutsche Variante ist dagegen der Begriff Käsekuchen üblich. Die wichtigste Zutat ist aber in beiden Fällen kein Hartkäse, sondern Topfen beziehungsweise Quark.
Zunächst bereitest du einen einfachen Mürbeteig aus Mehl, Butter, Zucker und Ei zu. Den Teig verteilst du am Boden einer Springform und ziehst ihn einige Zentimeter am Rand hoch. Anschließend kommt die cremige Füllung hinein.
Für die Füllung verrührst du Topfen mit Zucker, Eiern, Schlagobers, Vanille und etwas Zitronenschale. Speisestärke sorgt dafür, dass der Kuchen beim Abkühlen stabil wird, ohne dass die Masse unnötig fest oder trocken wirkt.
Beim Backen solltest du den Käsekuchen nicht zu dunkel werden lassen. Die Oberfläche darf leicht goldgelb sein, während die Mitte am Ende noch etwas weich wirken kann. Beim Abkühlen wird die Füllung deutlich fester.
Besonders wichtig ist deshalb: Schneide den Kuchen nicht direkt nach dem Backen an. Lass ihn zunächst bei leicht geöffneter Backofentür etwas abkühlen und anschließend vollständig auskühlen.
So bekommst du einen cremigen klassischen Käsekuchen, der sich sehr gut vorbereiten lässt und am nächsten Tag häufig sogar noch besser schmeckt.
Gib 250 g Mehl, 80 g Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel.
Schneide 125 g kalte Butter in kleine Stücke und gib sie zusammen mit einem Ei dazu.
Verknete die Zutaten zügig zu einem glatten Mürbeteig.
Falls der Teig zu trocken ist, gib 1–2 EL kaltes Wasser dazu.
Knete nur so lange, bis sich alle Zutaten verbunden haben.
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickele ihn abgedeckt ein und stelle ihn etwa 30 Minuten in den Kühlschrank.
Heize den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vor.
Fette eine Springform mit 26 cm Durchmesser dünn mit Butter ein.
Drücke etwa zwei Drittel des Mürbeteigs gleichmäßig auf den Boden der Springform.
Forme aus dem restlichen Teig einen etwa 4 cm hohen Rand.
Gib 750 g Topfen, 180 g Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel.
Verrühre alles kurz zu einer glatten Masse.
Rühre die drei Eier einzeln unter.
Rühre jeweils nur so lange, bis sich das Ei mit der Topfenmasse verbunden hat.
Verrühre die Speisestärke zunächst mit einigen Esslöffeln Schlagobers, damit keine Klümpchen entstehen.
Gib anschließend die Mischung zusammen mit dem restlichen Schlagobers zur Füllung.
Rühre Zitronenschale, Zitronensaft und eine Prise Salz kurz unter.
Die Masse sollte glatt und cremig sein.
Gieße die Käsekuchenmasse auf den vorbereiteten Mürbeteig.
Streiche die Oberfläche vorsichtig glatt.
Backe den Käsekuchen auf der mittleren Schiene etwa 55–60 Minuten bei 170 °C Ober-/Unterhitze.
Die Oberfläche sollte leicht goldgelb sein. Die Mitte darf beim vorsichtigen Bewegen der Form noch etwas wackeln.
Schalte den Backofen aus und öffne die Backofentür einen Spalt.
Lass den Käsekuchen etwa 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen.
Nimm den Kuchen aus dem Backofen und lass ihn vollständig auf Raumtemperatur abkühlen.
Stelle ihn anschließend nach Möglichkeit noch mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank, bevor du ihn anschneidest.
Portionen: 12 PortionKalorien:395kcalFett insgesamt:19gGesamte Kohlenhydrate:44gBallaststoffe: 0.6gEiweiß:12g
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Lass den Käsekuchen nach dem Backen langsam auskühlen.
Schalte den Backofen aus, öffne die Tür nur einen Spalt und lass den Kuchen zunächst etwa 20 Minuten darin stehen.
Der langsamere Temperaturwechsel hilft dabei, starke Spannungen in der Oberfläche zu reduzieren – dadurch entstehen häufig weniger große Risse.
Wusstest du?
Obwohl wir von Käsekuchen sprechen, steckt normalerweise überhaupt kein klassischer Käse wie Gouda oder Emmentaler darin.
Der Name kommt daher, dass Quark beziehungsweise Topfen zu den Frischkäseerzeugnissen gehört.
In Österreich klingt deshalb „Topfenkuchen“ für viele Menschen wesentlich logischer. 😄
Die Begriffe bezeichnen sehr ähnliche Milchprodukte.
In Österreich heißt das Produkt üblicherweise Topfen, während in Deutschland überwiegend Quark verwendet wird.
Je nach Hersteller unterscheiden sich Konsistenz und Wassergehalt etwas. Für Käsekuchen solltest du einen relativ cremigen, aber nicht extrem flüssigen Topfen verwenden.
Falls dein Topfen sehr viel Flüssigkeit enthält, kannst du ihn vor der Verarbeitung kurz in einem feinen Sieb abtropfen lassen.