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Anmerkung

Tipps für perfekte Kürbisgnocchi

Kürbis im Backrohr statt im Wasser garen.
Dadurch nimmt er keine zusätzliche Flüssigkeit auf.

Püree möglichst trocken verwenden.
Das reduziert die benötigte Mehlmenge.

Mehligkochende Kartoffeln verwenden.

Kartoffeln mit Schale kochen.
Dadurch nehmen auch sie weniger Wasser auf.

Teig nicht kräftig kneten.
Sonst werden die Gnocchi kompakter.

Mehl nur nach Bedarf verwenden.

Immer einen Probe-Gnoccho kochen.
Damit kannst du den Teig korrigieren, bevor du alle Gnocchi formst.

RezeptHeft-Tipp

Mach unbedingt einen Probe-Gnoccho, bevor du den gesamten Teig formst.

Gib ein kleines Stück des Teiges ins siedende Wasser.

Bleibt es zusammen und steigt schön an die Oberfläche:

perfekt.

Zerfällt es:

--> noch etwas Mehl einarbeiten.

Damit reagierst du auf den tatsächlichen Wassergehalt deines Kürbisses, statt blind immer mehr Mehl in den Teig zu geben.


RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Kürbis gehört rund um Mantua in der Lombardei zu den besonders prägenden Zutaten der regionalen Küche.

Neben den berühmten Kürbis-Tortelli werden dort auch Kürbisrisotto und Kürbisgnocchi zubereitet.


RezeptHeft-Wissen

Warum sollte Kürbispüree möglichst trocken sein?

Mehl bindet Wasser.

Je mehr Wasser der Kürbis enthält, desto mehr Mehl brauchst du, damit sich der Gnocchi-Teig überhaupt formen lässt.

Mehr Mehl bedeutet jedoch gleichzeitig:

mehr Gluten + mehr Stärke → festere Gnocchi.

Deshalb ist der bessere Weg:

Feuchtigkeit aus dem Kürbis entfernen, statt sie später mit großen Mengen Mehl auszugleichen.

Auch die Mantuaner Küchentradition empfiehlt deshalb, das Kürbisfleisch für Gnocchi möglichst gut trocknen zu lassen.