parmesan

Parmesan – Herkunft, Verwendung, Lagerung und Wissenswertes

Parmesan – Der König unter den Hartkäsesorten

Parmesan gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Käsesorten der Welt. Sein würziges Aroma, die harte Konsistenz und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten machen ihn zu einem festen Bestandteil der italienischen Küche. Ob frisch gerieben über Pasta, hauchdünn gehobelt auf Salaten oder als Zutat in cremigen Saucen – Parmesan verleiht zahlreichen Gerichten eine besondere geschmackliche Note.

Der Originalkäse trägt den Namen Parmigiano Reggiano und stammt ausschließlich aus bestimmten Regionen Norditaliens. Nur Käse, der nach den strengen Vorgaben hergestellt wird, darf diese geschützte Ursprungsbezeichnung tragen.


Steckbrief

Name: Parmesan (Parmigiano Reggiano)

Lebensmittelgruppe: Milchprodukte

Herkunft: Italien

Milchart: Kuhmilch

Geschmack: Würzig, nussig, leicht salzig

Konsistenz: Hartkäse

Reifezeit: Mindestens 12 Monate, häufig 24 bis 36 Monate


Herkunft und Herstellung

Parmesan wird seit über 900 Jahren nach traditioneller Handwerkskunst hergestellt. Für seine Produktion wird ausschließlich frische Kuhmilch verwendet. Nach dem Gerinnen wird der Käse gepresst, gesalzen und anschließend über viele Monate oder sogar Jahre gelagert.

Mit zunehmender Reife entwickelt Parmesan sein kräftiges Aroma sowie die typischen kleinen Salzkristalle, die beim Essen leicht knusprig wirken.


Geschmack

Parmesan besitzt einen intensiven, leicht nussigen und angenehm würzigen Geschmack. Je länger der Käse reift, desto kräftiger wird sein Aroma.

Junger Parmesan eignet sich hervorragend zum Reiben, während lange gereifter Parmesan häufig in feinen Spänen serviert wird.


Verwendung in der Küche

Parmesan ist äußerst vielseitig und verfeinert zahlreiche Gerichte.

Besonders beliebt ist er für:

  • Pasta
  • Risotto
  • Lasagne
  • Pizza
  • Salate
  • Suppen
  • Aufläufe
  • Gratins
  • Antipasti
  • Pesto

Auch pur als Käseplatte oder in dünnen Hobeln mit Olivenöl und Rucola schmeckt Parmesan hervorragend.


Lagerung

Parmesan sollte stets im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten eignet sich Käsepapier oder Backpapier mit einer lockeren Verpackung darüber. So bleibt der Käse lange aromatisch und trocknet nicht aus.

Geriebener Parmesan sollte möglichst frisch verwendet werden, da er schneller an Geschmack verliert.


Nährwerte pro 100 g (ca.)

  • Energie: 431 kcal
  • Eiweiß: 38 g
  • Fett: 29 g
  • Kohlenhydrate: 4 g

Die Werte können je nach Reifegrad leicht variieren.


Wozu passt Parmesan?

Parmesan harmoniert besonders gut mit:

  • Tomaten
  • Basilikum
  • Rucola
  • Olivenöl
  • Pasta
  • Risotto
  • Pilzen
  • Spargel
  • Zucchini
  • Auberginen

Durch seinen kräftigen Geschmack genügt oft bereits eine kleine Menge, um ein Gericht geschmacklich deutlich aufzuwerten.


Einkaufstipps

Beim Kauf sollte möglichst auf den Originalnamen Parmigiano Reggiano mit dem DOP-Siegel geachtet werden. Dieses garantiert die traditionelle Herstellung und die geschützte Herkunft.

Bereits geriebener Parmesan ist zwar praktisch, verliert jedoch schneller Aroma als ein Stück Käse.


Häufig gestellte Fragen

Ist Parmesan laktosefrei?

Durch die lange Reifung enthält echter Parmigiano Reggiano nur noch sehr geringe Mengen an Laktose und gilt in vielen Fällen als nahezu laktosefrei.

Wie lange ist Parmesan haltbar?

Ein Stück Parmesan hält sich bei richtiger Lagerung im Kühlschrank oft mehrere Wochen.

Kann man Parmesan einfrieren?

Ja. Parmesan kann sowohl als Stück als auch gerieben eingefroren werden.

Was ist der Unterschied zwischen Parmesan und Grana Padano?

Beide Hartkäsesorten ähneln sich, unterscheiden sich jedoch in Herkunft, Herstellung und Reifezeit. Parmesan besitzt meist ein kräftigeres Aroma.

Kann man die Rinde verwenden?

Ja. Die Rinde ist essbar und eignet sich hervorragend zum Mitkochen in Suppen oder Saucen, um diesen zusätzliches Aroma zu verleihen.


Passende Rezepte

Parmesan ist eine ideale Zutat für zahlreiche Rezepte auf Rezeptheft.at. Besonders gut passt er zu Pasta, Risotto, Salaten, Aufläufen und italienischen Klassikern. Weitere passende Rezeptideen werden laufend ergänzt.


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