Nährwertangaben
Portionen: 4 PortionKalorien:210kcalFett insgesamt:6.3gGesamte Kohlenhydrate:35gBallaststoffe: 4.4gEiweiß:4.4g
Die Petersilienkartoffeln sind ein Klassiker der österreichischen Küche, den du unbedingt probieren musst!
Petersilienkartoffeln sind eine der unkompliziertesten Beilagen der österreichischen Küche und trotzdem alles andere als langweilig. Frisch gekochte Kartoffeln werden in etwas Butter geschwenkt und anschließend mit reichlich gehackter Petersilie verfeinert. Das Ergebnis ist eine einfache, aromatische Beilage, die zu Fisch, Fleisch und Gemüse gleichermaßen gut passt.
In Österreich kennst du sie auch unter dem Namen Petersilienerdäpfel. Besonders häufig kommen sie zu Wiener Schnitzel, gebackenem Fisch, Forelle, gekochtem Rindfleisch oder verschiedenen Gemüsegerichten auf den Tisch. Gerade weil das Rezept nur aus wenigen Zutaten besteht, lohnt es sich, bei Kartoffeln und Petersilie auf gute Qualität zu achten.
Für Petersilienkartoffeln eignen sich festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln besonders gut. Sie behalten beim Kochen ihre Form und zerfallen später beim Schwenken in der Butter nicht so leicht. Kleine Kartoffeln kannst du im Ganzen kochen, größere Exemplare halbierst oder viertelst du, damit sie ungefähr gleichzeitig gar werden.
Während die Kartoffeln kochen, hackst du die frische Petersilie fein. Dabei solltest du sie erst ganz zum Schluss zur heißen Butter geben. Zu langes Erhitzen nimmt der Petersilie Farbe und frisches Aroma. Deshalb schwenken wir zunächst die gekochten Kartoffeln kurz in der Butter und geben die Kräuter erst unmittelbar vor dem Servieren dazu.
Eine weitere Besonderheit: Du brauchst die gekochten Kartoffeln nicht kalt abzuschrecken. Gieße das Wasser einfach ab und lass sie kurz ausdampfen. Dadurch bleiben sie schön heiß und die Butter haftet anschließend besser an ihrer Oberfläche.
Mit nur vier Grundzutaten steht so in etwa einer halben Stunde eine klassische österreichische Beilage auf dem Tisch. Und gerade bei einfachen Gerichten zeigt sich oft, dass gute Zutaten und die richtige Zubereitung wichtiger sind als eine lange Zutatenliste.
Guten Appetit!
Wasche und schäle 800 g Kartoffeln.
Kleine Kartoffeln kannst du ganz lassen. Halbiere oder viertle größere Exemplare, damit alle Stücke ungefähr gleich groß sind.
Gib die Kartoffeln in einen Topf und bedecke sie mit kaltem Wasser.
Gib 1 TL Salz dazu und bringe das Wasser zum Kochen.
Lass die Kartoffeln anschließend je nach Größe etwa 15–20 Minuten sanft kochen.
Wasche die Petersilie gründlich und schüttle oder tupfe sie trocken.
Zupfe die Blätter von gröberen Stielen und hacke sie fein.
Stich mit einem kleinen Messer in eine Kartoffel.
Gleitet das Messer leicht hinein, sind die Kartoffeln gar.
Gieße das Kochwasser vollständig ab.
Lass die Kartoffeln anschließend etwa 1–2 Minuten im offenen Topf ausdampfen.
Nicht kalt abschrecken.
Gib 30 g Butter in eine große Pfanne und lass sie bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen.
Die Butter soll nicht dunkel werden.
Gib die heißen Kartoffeln zur Butter.
Schwenke sie etwa 2–3 Minuten vorsichtig in der Pfanne, sodass sie rundherum mit Butter überzogen sind.
Gib die gehackte Petersilie erst jetzt zu den Kartoffeln.
Schwenke die Pfanne einige Male, bis sich die Petersilie gleichmäßig verteilt hat.
Schmecke die Petersilienkartoffeln mit etwas Salz ab.
Serviere sie direkt und möglichst heiß.
Portionen: 4 PortionKalorien:210kcalFett insgesamt:6.3gGesamte Kohlenhydrate:35gBallaststoffe: 4.4gEiweiß:4.4g
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Gib die Petersilie wirklich erst ganz zum Schluss dazu.
Wenn du sie mehrere Minuten in heißer Butter brätst, verliert sie schnell ihr frisches Aroma und ihre kräftige grüne Farbe.
Schwenke zuerst die Kartoffeln in Butter und gib die Petersilie erst kurz vor dem Servieren dazu.
Wusstest du?
Was in Deutschland meistens Kartoffel heißt, nennen wir in Österreich traditionell Erdäpfel.
Deshalb findest du dieselbe Beilage je nach Region sowohl als Petersilienkartoffeln als auch als Petersilienerdäpfel.
Nach dem Abgießen befindet sich noch Wasser auf der Oberfläche der Kartoffeln.
Lässt du sie ein bis zwei Minuten im warmen Topf stehen, verdampft ein Teil dieser Feuchtigkeit. Die Oberfläche wird dadurch trockener.
Das hat bei Petersilienkartoffeln einen einfachen Vorteil: Die Butter haftet anschließend besser an den Kartoffeln, statt sich mit überschüssigem Wasser zu vermischen.
Kalt abschrecken wäre dagegen nur dann sinnvoll, wenn du den Garprozess schnell stoppen oder Kartoffeln beispielsweise für einen kalten Salat weiterverarbeiten möchtest.
Für unsere warme Beilage verzichten wir darauf.