Nährwertangaben
Portionen: 6 PortionKalorien:520kcalFett insgesamt:39gGesamte Kohlenhydrate:35gEiweiß:9g
Du hast Lust auf ein traditionelles österreichisches Dessert? Dann probiere unser Rezept für Schokokuchen - Mohr im Hemd!
Ein saftiger Schokokuchen nach Art von Mohr im Hemd gehört zu den Klassikern der österreichischen Mehlspeisenküche. Besonders Schokoladenfans kommen hier auf ihre Kosten, denn der kleine Kuchen schmeckt intensiv nach Schokolade und erhält durch seine weiche Konsistenz einen wunderbar saftigen Kern. Außerdem sorgt eine warme Schokoladensauce dafür, dass aus dem einfachen Küchlein ein richtiges Dessert für besondere Anlässe wird.
Traditionell servierst du Mohr im Hemd warm und kombinierst ihn mit reichlich Schokoladensauce. Dazu passt frisch geschlagenes Schlagobers besonders gut. Wer möchte, ergänzt das Dessert zusätzlich mit frischen Beeren oder einer Kugel Vanilleeis. Dadurch entsteht ein schöner Kontrast zwischen warmer Schokolade und kühlen beziehungsweise fruchtigen Komponenten.
Für dieses Rezept schlägst du zunächst Butter, Zucker und Eigelb cremig. Anschließend kommen geschmolzene Schokolade und fein gemahlene Nüsse hinzu. Separat schlägst du das Eiweiß zu Schnee und hebst es vorsichtig unter die Masse. Dadurch erhält der Schokokuchen eine lockere Struktur, obwohl er gleichzeitig wunderbar saftig bleibt.
Eine Besonderheit des klassischen Rezepts ist die Zubereitung im Wasserbad. Dabei garen die kleinen Kuchen besonders schonend und gleichmäßig. Allerdings kannst du das Dessert je nach verwendeter Form und Rezeptvariante auch im Backofen zubereiten. Für die traditionelle Variante lohnt sich das Wasserbad jedoch, weil es die charakteristische Konsistenz unterstützt.
Besonders praktisch: Du kannst die kleinen Schokokuchen bereits vorbereiten und kurz vor dem Servieren erwärmen. Anschließend gießt du warme Schokoladensauce darüber und garnierst das Dessert mit Schlagobers. Somit eignet sich Mohr im Hemd nicht nur für ein gemütliches Sonntagsessen, sondern auch hervorragend als Abschluss eines festlichen Menüs.
Probiere es aus und entdecke die Freude am Backen mit unserem Mohr im Hemd-Rezept!
Fette sechs kleine Pudding- oder Auflaufförmchen mit Butter ein und streue sie dünn mit Semmelbröseln aus.
Hacke die Schokolade grob und schmelze sie langsam über einem Wasserbad. Lass sie anschließend etwas abkühlen.
Trenne die Eier. Schlage danach Butter, Zucker, Vanillezucker und Eigelb cremig.
Rühre anschließend die geschmolzene Schokolade unter.
Vermische die gemahlenen Haselnüsse mit den Semmelbröseln und rühre beides unter die Schokoladenmasse.
Schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz steif. Hebe den Eischnee danach portionsweise und vorsichtig unter die Schokoladenmasse.
Verteile die Masse auf die vorbereiteten Förmchen. Fülle sie dabei nur etwa zu drei Vierteln.
Stelle die Förmchen in eine größere Auflaufform und gieße heißes Wasser hinein, sodass die Förmchen ungefähr zur Hälfte im Wasser stehen.
Gare die Küchlein bei etwa 180 °C Ober-/Unterhitze für 35–40 Minuten.
Erwärme das Schlagobers in einem kleinen Topf, ohne es stark kochen zu lassen. Gib anschließend die gehackte Schokolade und Butter dazu und rühre, bis eine glatte Sauce entsteht.
Stürze die warmen Schokokuchen vorsichtig auf Dessertteller. Übergieße sie anschließend mit warmer Schokoladensauce und serviere sie mit Schlagobers.
Portionen: 6 PortionKalorien:520kcalFett insgesamt:39gGesamte Kohlenhydrate:35gEiweiß:9g
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Bereite etwas mehr Schokoladensauce zu als vermeintlich notwendig. Gerade bei diesem Dessert darf ruhig großzügig Sauce auf den Teller. Außerdem schmeckt sie hervorragend zu einer Kugel Vanilleeis oder frischen Beeren.
Wusstest du?
Der heute traditionelle Name „Mohr im Hemd“ stammt aus einer anderen Zeit und wird inzwischen teilweise als überholt oder problematisch empfunden. Deshalb findest du das österreichische Dessert heute auch unter Bezeichnungen wie „Schokokuchen mit Schokoladensauce“.
Für RezeptHeft.at finde ich deshalb deine Kombination „Schokokuchen – Mohr im Hemd“ ziemlich sinnvoll: Der traditionelle Rezeptname bleibt auffindbar, während Schokokuchen als moderne und verständliche Bezeichnung vorne steht.
Im Unterschied zu einem klassischen Schokoladenkuchen bäckst du diese Variante portionsweise und besonders schonend im Wasserbad. Dadurch verteilt sich die Wärme gleichmäßiger um die Förmchen.
Die Kombination aus Schokolade, Butter, Eigelb, Eischnee und gemahlenen Nüssen sorgt gleichzeitig für eine reichhaltige und saftige Konsistenz. Deshalb braucht das Dessert keine klassische Kuchenglasur – die warme Schokoladensauce übernimmt diese Aufgabe.