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Anmerkung

Tipps für eine gute Tafelspitzsülze

  • Verwende vollständig ausgekühlten Tafelspitz.
  • Schneide Fleisch und Gemüse ungefähr gleich groß.
  • Blanchiere das Gemüse nur kurz, damit es Biss behält.
  • Gelatine niemals längere Zeit kräftig kochen.
  • Würze die Brühe etwas kräftiger, da kalte Speisen geschmacklich häufig milder wirken.
  • Lass die Sülze wirklich vollständig durchkühlen.
  • Bereite sie am besten am Vortag zu.
  • Tauche die Form zum Stürzen nur kurz in heißes Wasser.
  • Gib die Kürbiskernöl-Vinaigrette erst beim Servieren dazu.

RezeptHeft-Tipp

Schmecke die Fleischbrühe vor dem Gelieren bewusst etwas kräftiger ab, als du es bei einer heißen Suppe tun würdest.

Die Sülze wird später kalt gegessen. Bei niedriger Temperatur nehmen wir Aromen etwas anders wahr.

Sie sollte deshalb bereits vor dem Einfüllen eine deutliche Würze und angenehme Säure besitzen.

RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Sülzen waren früher nicht nur eine Möglichkeit, Fleisch hübsch anzurichten. Die gelierte Brühe umschließt die Einlage und gab solchen kalten Fleischgerichten ihre charakteristische kompakte Form.

Heute wird Sülze häufig als klassische kalte Vorspeise beziehungsweise Jause serviert.

RezeptHeft-Wissen

Was ist der Unterschied zwischen Sülze und Aspik?

Die Begriffe werden im Küchenalltag teilweise ähnlich verwendet.

Aspik bezeichnet vor allem die gelierte, klare beziehungsweise gewürzte Flüssigkeit, in der Fleisch, Fisch, Gemüse oder andere Zutaten eingeschlossen werden können.

Als Sülze bezeichnet man typischerweise das fertige Gericht aus einer solchen gelierten Flüssigkeit samt Einlage.