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Anmerkung

Tipps für saftige Zimtsterne

Nicht zu lange backen. Das ist der wichtigste Punkt.

Glasur weiß halten. Wird sie braun, war Temperatur oder Backzeit zu hoch.

Teig eher etwas dicker ausrollen. Rund 5–7 mm ergeben schöne saftige Sterne.

Mandelmenge anpassen. Nur so viele zusätzliche Mandeln einarbeiten, wie für einen formbaren Teig nötig sind.

Ausstecher anfeuchten. Kaltes Wasser hilft erstaunlich gut gegen klebenden Mandelteig.

Zimtsterne auf dem Blech auskühlen lassen. Warm sind sie empfindlicher.

RezeptHeft-Tipp

Backe lieber einen Probe-Zimtstern, bevor du das erste ganze Blech in den Ofen schiebst.

Nach etwa 12 Minuten auskühlen lassen und prüfen:

Ist er innen noch angenehm weich?

Dann stimmt die Backzeit.

✅ Ist er bereits trocken?

--> Das nächste Blech etwas kürzer backen. <--

Gerade weil Backrohre unterschiedlich arbeiten, ist dieser Test bei Zimtsternen wesentlich nützlicher als eine starre Minutenangabe.


RezeptHeft-FunFact

Zimtsterne gehören zu den wenigen Weihnachtskeksen, deren typische Oberfläche bereits vor dem Backen aufgetragen wird.

Das macht sie optisch unverwechselbar:

brauner Mandel-Zimt-Teig
+
weiße Eiweißglasur

Und genau deshalb sehen sie auf einer gemischten Weihnachtskeksplatte sofort anders aus als Vanillekipferl oder Terrassenkekse.


RezeptHeft-Wissen

Warum brauchen Zimtsterne kein Mehl?

Die Struktur entsteht hauptsächlich durch:

gemahlene Mandeln + Eiweiß + Zucker.

Mandeln liefern Fett und feste Bestandteile, während Eiweiß beim Backen gerinnt und die Masse stabilisiert.

Dadurch entsteht ein Keks, der gleichzeitig:

sein kann.

Das ist zugleich der Grund, warum sich Zimtsternteig völlig anders anfühlt als klassischer Mürbteig.