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Anmerkung

Tipps für gutes Grammelschmalz

  • Verwende ungeräuchertes und ungepökeltes Schweinefett.
  • Entferne Schwarte und größere Fleischreste.
  • Schneide die Fettwürfel möglichst gleich groß.
  • Arbeite nicht mit zu hoher Hitze.
  • Rühre beim Auslassen regelmäßig um.
  • Die Grammeln sollen goldbraun, nicht dunkelbraun werden.
  • Lass sie nach dem Herausheben gut abtropfen.
  • Hacke sie erst etwas abgekühlt.
  • Rühre während des Festwerdens noch einmal um, damit die Grammeln nicht komplett absinken.
  • Frische Zwiebel und Knoblauch würde ich erst beim Servieren ergänzen.

RezeptHeft-Tipp

Mach nicht aus dem gesamten ausgelassenen Fett Grammelschmalz.

Heb einen Teil des klaren Schweineschmalzes separat auf und mische nur so viel davon mit den Grammeln, bis dir die Konsistenz gefällt.

Dadurch bekommst du einerseits einen perfekten Brotaufstrich und andererseits zusätzlich reines Schweineschmalz zum Kochen oder Ausbacken.


RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Was wir in Österreich Grammeln nennen, heißt in Deutschland meist Grieben.

Deshalb wird Grammelschmalz dort häufig als Griebenschmalz bezeichnet – gemeint ist grundsätzlich dieselbe Idee: ausgelassenes Fett mit den knusprigen Reststückchen.


RezeptHeft-Wissen

Warum werden Grammeln knusprig?

Beim langsamen Auslassen verliert das Fettgewebe zunächst Wasser und anschließend einen großen Teil seines Fettes.

Dadurch schrumpfen die Stückchen immer stärker zusammen. Gleichzeitig beginnen sie zu bräunen und entwickeln Röstaromen.

Je besser die fertigen Grammeln anschließend abtropfen beziehungsweise ausgepresst werden, desto weniger flüssiges Fett bleibt in ihnen zurück – und desto knuspriger werden sie.