Nährwertangaben
Portionen: 25 PortionKalorien:65kcalFett insgesamt:3.5gGesamte Kohlenhydrate:7gBallaststoffe: 0.2gEiweiß:1g
Terrassenkekse – Zarte Plätzchen mit fruchtiger Marillen Füllung
Die Terrassenkekse gehören zu den besonders hübschen Klassikern auf einem weihnachtlichen Keksteller. Mehrere unterschiedlich große Mürbteigkekse werden dabei mit fruchtiger Marillenmarmelade übereinandergesetzt. Dadurch entsteht die charakteristische terrassenartige Form, von der die Kekse auch ihren Namen haben.
Der Teig selbst ist unkompliziert. Mehl, Butter, Zucker und Eidotter werden rasch miteinander verarbeitet. Allerdings solltest du Mürbteig nicht unnötig lange kneten. Wird die Butter dabei zu warm, verliert der Teig an Stabilität und die ausgestochenen Sterne können beim Backen stärker auseinanderlaufen.
Deshalb kommt der fertige Teig anschließend für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Währenddessen wird die Butter wieder fest und das Mehl kann ausreichend ruhen. Danach lässt sich der Teig dünn ausrollen und wesentlich sauberer ausstechen.
Für die typische Optik brauchst du drei Ausstecher derselben Form in unterschiedlichen Größen. Sterne passen natürlich besonders gut zu Weihnachten. Du kannst jedoch genauso Blumen, Herzen oder gewellte Kreise verwenden. Entscheidend ist nur, dass jede Größe ungefähr gleich oft ausgestochen wird.
Nach dem Backen müssen die Kekse vollständig auskühlen. Erst danach wird die Marillenmarmelade leicht erwärmt und zwischen den drei Ebenen verteilt. Dadurch hält sie nicht nur besser, sondern lässt sich auch schön dünn verstreichen.
Zum Schluss bekommen die Terrassenkekse eine feine Schicht Staubzucker. Danach dürfen sie etwas ruhen, damit Marmelade und Mürbteig miteinander verbinden.
So entstehen zarte Weihnachtskekse, die nicht nur gut schmecken, sondern auf einer gemischten Keksplatte auch richtig schön aussehen.
Siebe 125 g Mehl in eine große Rührschüssel.
Gib Zucker und Salz dazu.
Schneide die kalte Butter in kleine Würfel.
Verteile sie über dem Mehl.
(den restlichen Teig während dem ausstechen und zwischen dem Backen immer wieder abgedeckt in den Kühlschrank stellen, damit der Teig nicht zu weich wird)
Gib das Eidotter dazu.
Falls du Vanillezucker verwendest, kommt er ebenfalls jetzt hinein.
Verreibe Butter und Mehl zunächst kurz zwischen den Fingerspitzen.
Es sollen grobe Streusel entstehen.
Verknete die Zutaten anschließend rasch zu einem glatten Teig.
Knete wirklich nur so lange, bis alles zusammenhält.
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe.
Dadurch kühlt er gleichmäßiger als eine dicke Kugel.
Decke den Teig gut ab und stelle ihn 60 Minuten in den Kühlschrank.
Heize das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
Nimm zunächst nur etwa die Hälfte des Teiges aus dem Kühlschrank.
Lass den Rest kalt.
Bestäube die Arbeitsfläche sehr dünn mit Mehl.
Rolle den Teig ungefähr 3 mm dick aus.
Steche mit dem größten Ausstecher ungefähr 25 Sterne aus.
Lege sie auf das Backblech.
Steche anschließend ungefähr 25 mittelgroße Sterne aus.
Steche schließlich ungefähr 25 kleine Sterne aus.
Füge die Teigreste vorsichtig zusammen.
Falls der Teig bereits weich geworden ist, stelle ihn nochmals etwa 10–15 Minuten kalt.
Erst danach erneut ausrollen.
Backe die ausgestochenen Kekse etwa 8–10 Minuten.
Behalte insbesondere die kleinen Sterne im Auge.
Sie sind fertig, sobald die Ränder ganz leicht goldgelb werden.
Wenn möglich, backe große und kleine Sterne nicht auf demselben Blech.
Die kleinen Kekse sind früher fertig.
Nimm die Kekse aus dem Backrohr.
Lass sie etwa 3 Minuten auf dem Blech ruhen.
Lege sie anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter.
Gib die Marillenmarmelade in einen kleinen Topf.
Erwärme sie bei niedriger Hitze, bis sie etwas flüssiger wird.
Falls die Marmelade große Fruchtstücke enthält:
Rühre sie sehr glatt oder streiche sie durch ein kleines Sieb.
Bestreiche die Mitte der großen Kekse dünn mit Marillenmarmelade.
Nicht bis ganz an den Rand streichen.
Setze jeweils einen mittelgroßen Keks mittig darauf.
Drücke ihn nur ganz leicht an.
Bestreiche die Mitte des mittleren Kekses ebenfalls dünn mit Marmelade.
Setze jeweils einen kleinen Stern darauf.
Damit entsteht die typische dreistöckige Terrassenform.
Lass die zusammengesetzten Terrassenkekse etwa 20–30 Minuten stehen.
Dadurch kann die Marmelade etwas anziehen.
Siebe Staubzucker dünn über die vollständig ausgekühlten Kekse.
Richte die Terrassenkekse auf einem Weihnachtsteller an oder gib sie vorsichtig in eine Keksdose.
Am nächsten Tag schmecken sie oft sogar noch etwas harmonischer, weil sich Marmelade und Mürbteig verbunden haben.
Mahlzeit!
Portionen: 25 PortionKalorien:65kcalFett insgesamt:3.5gGesamte Kohlenhydrate:7gBallaststoffe: 0.2gEiweiß:1g
Teig kalt halten: Sobald er sehr weich wird, wieder kurz kühlen.
Nicht zu viel Mehl verwenden: Zu viel zusätzliches Mehl macht den Mürbteig trockener.
Gleichmäßig dünn ausrollen: Rund 3 mm passen hier gut, da jeder fertige Keks aus drei Schichten besteht.
Drei passende Ausstecher verwenden: Gleiche Form, unterschiedliche Größen.
Kleine Kekse beobachten: Sie bräunen schneller.
Marmelade nur dünn auftragen: Sonst quillt sie beim Stapeln heraus.
Kekse erst ausgekühlt zusammensetzen: Warmer Mürbteig ist zerbrechlicher.
Backe die unterschiedlichen Größen möglichst getrennt.
Die kleinen Sterne können ein bis zwei Minuten früher fertig sein als die großen.
Wenn alle Größen zehn Minuten gemeinsam im Backrohr bleiben, werden gerade die kleinen Spitzen schnell zu dunkel.
Dieser einfache Schritt macht die fertigen Terrassenkekse optisch deutlich schöner.
Terrassenkekse sind eines der wenigen Weihnachtsgebäcke, bei denen die Größe der Ausstecher tatsächlich Teil des Rezepts ist.
Ein einzelner Stern wäre einfach ein Mürbteigkeks.
Erst aus:
groß + mittel + klein
entsteht die typische kleine Keks-Terrasse. ⭐
Beim Kneten wird die Butter wärmer und gleichzeitig entsteht im Mehl etwas Glutenstruktur.
Während der Kühlzeit:
Dadurch behalten ausgestochene Sterne beim Backen ihre Konturen besser.