Terrassenkekse

Terrassenkekse

Portionen: 25 Gesamtzeit: 2 Stunden Schwierigkeit: Anfänger
Kalorien: 65 kcal Eiweiß: 1g Fette: 3.5g Ballaststoffe: 0.2g

Terrassenkekse – Zarte Plätzchen mit fruchtiger Marillen Füllung

Terrassenkekse – mürbe mit Marillenmarmelade

Die Terrassenkekse gehören zu den besonders hübschen Klassikern auf einem weihnachtlichen Keksteller. Mehrere unterschiedlich große Mürbteigkekse werden dabei mit fruchtiger Marillenmarmelade übereinandergesetzt. Dadurch entsteht die charakteristische terrassenartige Form, von der die Kekse auch ihren Namen haben.

Der Teig selbst ist unkompliziert. Mehl, Butter, Zucker und Eidotter werden rasch miteinander verarbeitet. Allerdings solltest du Mürbteig nicht unnötig lange kneten. Wird die Butter dabei zu warm, verliert der Teig an Stabilität und die ausgestochenen Sterne können beim Backen stärker auseinanderlaufen.

Deshalb kommt der fertige Teig anschließend für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Währenddessen wird die Butter wieder fest und das Mehl kann ausreichend ruhen. Danach lässt sich der Teig dünn ausrollen und wesentlich sauberer ausstechen.

Für die typische Optik brauchst du drei Ausstecher derselben Form in unterschiedlichen Größen. Sterne passen natürlich besonders gut zu Weihnachten. Du kannst jedoch genauso Blumen, Herzen oder gewellte Kreise verwenden. Entscheidend ist nur, dass jede Größe ungefähr gleich oft ausgestochen wird.

Nach dem Backen müssen die Kekse vollständig auskühlen. Erst danach wird die Marillenmarmelade leicht erwärmt und zwischen den drei Ebenen verteilt. Dadurch hält sie nicht nur besser, sondern lässt sich auch schön dünn verstreichen.

Zum Schluss bekommen die Terrassenkekse eine feine Schicht Staubzucker. Danach dürfen sie etwas ruhen, damit Marmelade und Mürbteig miteinander verbinden.

So entstehen zarte Weihnachtskekse, die nicht nur gut schmecken, sondern auf einer gemischten Keksplatte auch richtig schön aussehen.

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Terrassenkekse

Zubereitungszeit 40 Min. Garzeit 20 Min. Ruhezeit 60 Min. Gesamtzeit 2 Stunden
Schwierigkeit: Anfänger Portionen: 25 Kalorien: 65 kcal Beste Saison: November, Dezember

Zutaten für 25 Kekse

Cooking Mode Disabled

Für den Mürbteig

Für die Füllung

Zum Fertigstellen

Zubereitung

  1. Mehl vorbereiten

    Siebe 125 g Mehl in eine große Rührschüssel.

    Gib Zucker und Salz dazu.

  2. Butter schneiden

    Schneide die kalte Butter in kleine Würfel.

    Verteile sie über dem Mehl.

    (den restlichen Teig während dem ausstechen und zwischen dem Backen immer wieder abgedeckt in den Kühlschrank stellen, damit der Teig nicht zu weich wird)

  3. Eidotter hinzufügen

    Gib das Eidotter dazu.

    Falls du Vanillezucker verwendest, kommt er ebenfalls jetzt hinein.

  4. Zutaten verbröseln

    Verreibe Butter und Mehl zunächst kurz zwischen den Fingerspitzen.

    Es sollen grobe Streusel entstehen.

  5. Mürbteig herstellen

    Verknete die Zutaten anschließend rasch zu einem glatten Teig.

    Knete wirklich nur so lange, bis alles zusammenhält.

    Mürbteig möchte keine zehnminütige Massage.
  6. Teig flach formen

    Forme den Teig zu einer flachen Scheibe.

    Dadurch kühlt er gleichmäßiger als eine dicke Kugel.

  7. Teig kühlen

    Decke den Teig gut ab und stelle ihn 60 Minuten in den Kühlschrank.

  8. Backrohr vorheizen

    Heize das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

    Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.

  9. Teig portionieren

    Nimm zunächst nur etwa die Hälfte des Teiges aus dem Kühlschrank.

    Lass den Rest kalt.

  10. Teig ausrollen

    Bestäube die Arbeitsfläche sehr dünn mit Mehl.

    Rolle den Teig ungefähr 3 mm dick aus.

  11. Große Sterne ausstechen

    Steche mit dem größten Ausstecher ungefähr 25 Sterne aus.

    Lege sie auf das Backblech.

  12. Mittlere Sterne ausstechen

    Steche anschließend ungefähr 25 mittelgroße Sterne aus.

  13. Kleine Sterne ausstechen

    Steche schließlich ungefähr 25 kleine Sterne aus.

    Wir brauchen pro fertigem Terrassenkeks jeweils einen großen, einen mittleren und einen kleinen Keks.
  14. Teigreste erneut kühlen

    Füge die Teigreste vorsichtig zusammen.

    Falls der Teig bereits weich geworden ist, stelle ihn nochmals etwa 10–15 Minuten kalt.

    Erst danach erneut ausrollen.

  15. Kekse backen

    Backe die ausgestochenen Kekse etwa 8–10 Minuten.

    Behalte insbesondere die kleinen Sterne im Auge.

    Sie sind fertig, sobald die Ränder ganz leicht goldgelb werden.

  16. Größen getrennt backen

    Wenn möglich, backe große und kleine Sterne nicht auf demselben Blech.

    Die kleinen Kekse sind früher fertig.

    Dadurch verhinderst du, dass sie bereits dunkel werden, während die großen noch Zeit brauchen.
  17. Kekse auskühlen lassen

    Nimm die Kekse aus dem Backrohr.

    Lass sie etwa 3 Minuten auf dem Blech ruhen.

    Lege sie anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter.

  18. Marmelade erwärmen

    Gib die Marillenmarmelade in einen kleinen Topf.

    Erwärme sie bei niedriger Hitze, bis sie etwas flüssiger wird.

     

    Sie muss nicht kochen.
  19. Marmelade glatt rühren

    Falls die Marmelade große Fruchtstücke enthält:

    Rühre sie sehr glatt oder streiche sie durch ein kleines Sieb.

    Dadurch lassen sich die Ebenen später sauberer zusammensetzen.
  20. Unterste Ebene vorbereiten

    Bestreiche die Mitte der großen Kekse dünn mit Marillenmarmelade.

    Nicht bis ganz an den Rand streichen.

  21. Mittlere Ebene aufsetzen

    Setze jeweils einen mittelgroßen Keks mittig darauf.

    Drücke ihn nur ganz leicht an.

  22. Zweite Marmeladenschicht auftragen

    Bestreiche die Mitte des mittleren Kekses ebenfalls dünn mit Marmelade.

  23. Kleine Sterne aufsetzen

    Setze jeweils einen kleinen Stern darauf.

    Damit entsteht die typische dreistöckige Terrassenform.

  24. Marmelade fest werden lassen

    Lass die zusammengesetzten Terrassenkekse etwa 20–30 Minuten stehen.

    Dadurch kann die Marmelade etwas anziehen.

  25. Mit Staubzucker bestreuen

    Siebe Staubzucker dünn über die vollständig ausgekühlten Kekse.

  26. Servieren

    Richte die Terrassenkekse auf einem Weihnachtsteller an oder gib sie vorsichtig in eine Keksdose.

    Am nächsten Tag schmecken sie oft sogar noch etwas harmonischer, weil sich Marmelade und Mürbteig verbunden haben.

    Mahlzeit!

Nährwertangaben

65kcal
Calories
1g
Protein
7g
Carbs
3.5g
Fat
0.2g
Fiber

Nährwertangaben

Portionen: 25 PortionKalorien:65kcalFett insgesamt:3.5gGesamte Kohlenhydrate:7gBallaststoffe: 0.2gEiweiß:1g

Anmerkung

Tipps für schöne Terrassenkekse

Teig kalt halten: Sobald er sehr weich wird, wieder kurz kühlen.

Nicht zu viel Mehl verwenden: Zu viel zusätzliches Mehl macht den Mürbteig trockener.

Gleichmäßig dünn ausrollen: Rund 3 mm passen hier gut, da jeder fertige Keks aus drei Schichten besteht.

Drei passende Ausstecher verwenden: Gleiche Form, unterschiedliche Größen.

Kleine Kekse beobachten: Sie bräunen schneller.

Marmelade nur dünn auftragen: Sonst quillt sie beim Stapeln heraus.

Kekse erst ausgekühlt zusammensetzen: Warmer Mürbteig ist zerbrechlicher.

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RezeptHeft-Tipp

Backe die unterschiedlichen Größen möglichst getrennt.

Die kleinen Sterne können ein bis zwei Minuten früher fertig sein als die großen.

Wenn alle Größen zehn Minuten gemeinsam im Backrohr bleiben, werden gerade die kleinen Spitzen schnell zu dunkel.

Dieser einfache Schritt macht die fertigen Terrassenkekse optisch deutlich schöner.


RezeptHeft-FunFact

Terrassenkekse sind eines der wenigen Weihnachtsgebäcke, bei denen die Größe der Ausstecher tatsächlich Teil des Rezepts ist.

Ein einzelner Stern wäre einfach ein Mürbteigkeks.

Erst aus:

groß + mittel + klein

entsteht die typische kleine Keks-Terrasse. ⭐


RezeptHeft-Wissen

Warum muss Mürbteig vor dem Ausrollen ruhen?

Beim Kneten wird die Butter wärmer und gleichzeitig entsteht im Mehl etwas Glutenstruktur.

Während der Kühlzeit:

  • wird die Butter wieder fest,
  • der Teig stabilisiert sich,
  • und er lässt sich anschließend sauberer ausrollen.

Dadurch behalten ausgestochene Sterne beim Backen ihre Konturen besser.

Rezeptkarte von WP Delicious

häufig gestellte Fragen

Alle aufklappen:

Warum heißen sie Terrassenkekse?

Die Optik erklärt den Namen ziemlich gut.

Ein:

großer Keks → mittlerer Keks → kleiner Keks

wird stufenförmig übereinandergesetzt.

Dadurch erinnern die Schichten an kleine Terrassen.

Welche Marmelade eignet sich für Terrassenkekse?

Marillenmarmelade

Das ist bereits die Füllung des bestehenden RezeptHeft-Rezepts.

Außerdem funktionieren:

  • Ribiselmarmelade
  • Himbeermarmelade
  • Erdbeermarmelade
  • rote Johannisbeergelee

Besonders gut sind leicht säuerliche Sorten, weil sie einen schönen Gegensatz zum süßen Mürbteig bilden.

Warum werden meine Terrassenkekse hart?

Häufige Gründe sind:

zu viel zusätzliches Mehl,
zu lange gekneteter Teig
oder zu lange Backzeit.

Die Kekse brauchen nur eine ganz leichte Farbe.

Deshalb lieber früh kontrollieren und nach dem Auskühlen beurteilen.

Warum verlaufen die Sterne beim Backen?

Meist ist die Butter im Teig bereits zu warm.

Deshalb:

Teig kühlen → kalt ausrollen → ausgestochene Kekse bei Bedarf nochmals kurz kalt stellen.

Auch ein heißes Backblech solltest du für die nächste Portion erst etwas abkühlen lassen.

Wie lange halten Terrassenkekse?

Gut verschlossen in einer Keksdose würde ich sie etwa 2–3 Wochen aufbewahren.

Lagere sie:

  • trocken
  • eher kühl
  • nicht direkt neben sehr feuchten Kekssorten.

Durch die Marmeladenfüllung werden sie mit der Zeit etwas weicher – was bei Terrassenkeksen durchaus angenehm sein kann.

Terrassenkekse oder Spitzbuben – was ist der Unterschied?

Terrassenkekse

bestehen bei uns aus drei unterschiedlich großen Keksen, die stufenförmig übereinandergesetzt werden.

Spitzbuben

bestehen typischerweise aus zwei gleich großen Keksen, wobei der obere häufig eine ausgestochene Öffnung besitzt.

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