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Anmerkung

Tipps für guten Bauern-Liptauer

Butter wirklich weich verwenden.
Kalte Butter verbindet sich schlecht mit dem Topfen.

Paprika sehr fein schneiden.
Große Stücke machen den Aufstrich unnötig grob.

Gurkerl gut abtropfen lassen.
Dadurch bleibt der Liptauer cremig und wird nicht wässrig.

Kapern klein hacken.
So verteilt sich ihre Würze besser.

Mit Salz vorsichtig beginnen.
Kapern und Essiggurken sind bereits salzig.

Kümmel fein hacken oder mahlen.
Ganze Kümmelkörner können in einem cremigen Aufstrich dominant wirken.

Mindestens zwei Stunden durchziehen lassen.
Frisch gemischt schmeckt er bereits gut – nach der Ruhezeit jedoch deutlich harmonischer.

RezeptHeft-Tipp

Bereite den Bauern-Liptauer bereits einige Stunden vor der Jause zu.

Dadurch verteilt sich die Würze von Kümmel, Paprika, Zwiebel und Kapern wesentlich gleichmäßiger.

Nimm ihn anschließend etwa 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Dann wird die Butter wieder etwas weicher und der Aufstrich lässt sich schöner verstreichen.


RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Der Name Liptauer stammt nicht von einer Person, sondern von der historischen Region Liptau im heutigen Norden der Slowakei.

Von dort verbreitete sich der Aufstrich über die ehemalige Habsburgermonarchie. In Österreich wurde er schließlich insbesondere in der Heurigenküche heimisch.


RezeptHeft-Wissen

Was ist Brimsen?

Brimsen ist ein gesalzener Frischkäse aus Schafmilch, der traditionell in Teilen der Slowakei und der Karpatenregion hergestellt wird.

Die historische Liptauer-Version basiert auf diesem Käse.

In Österreich wurde Brimsen jedoch häufig durch Topfen ersetzt. Dadurch entstand jene Variante, die heute vielen aus Heurigen, Gasthäusern und österreichischen Haushalten vertraut ist.