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Anmerkung

Tipps für einen guten Schweinsbraten

  • Verwende Schweinskarree mit Schwarte.
  • Würze das Fleisch möglichst einige Stunden vorher.
  • Über Nacht marinieren bringt noch mehr Aroma.
  • Lass die Schwarte während der Hauptgarzeit oben.
  • Übergieße nicht ständig die Schwarte.
  • Schneide die Schwarte nur bis zur Fettschicht ein.
  • Kümmel und Knoblauch gehören für mich bei dieser österreichischen Variante unbedingt dazu.
  • Kontrolliere den Bratensaft – der Bräter darf nicht vollständig austrocknen.
  • Für eine knusprige Kruste am Ende kurz mit höherer Temperatur arbeiten.
  • Lass das Fleisch vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten ruhen.

RezeptHeft-Tipp

Übergieße beim Braten ruhig Fleisch und Gemüse mit dem Bratensaft – aber lass die Schwarte in Ruhe.

Wenn du die Schwarte ständig nass machst, muss diese Feuchtigkeit am Ende erst wieder verdampfen.

Trocken halten + zum Schluss kräftige Oberhitze ist die bessere Kombination für eine knusprige Kruste.

RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Der beim Schweinsbraten entstehende kräftige Natursaft wird in Österreich gerne „Bratlsaft“ genannt.

Und das ausgekühlte Bratenfett muss keineswegs weggeworfen werden: Traditionell landet die sogenannte Bratlfett’n gerne auf Schwarzbrot. Auch klassische österreichische Schweinsbraten-Rezepte führen diese Resteverwertung als Tipp an.

RezeptHeft-Wissen

Warum sollte Schweinsbraten nach dem Backen ruhen?

Während des Garens verändert Hitze die Struktur des Fleisches und Flüssigkeit bewegt sich innerhalb des Stücks.

Schneidest du den Braten unmittelbar nach dem Herausnehmen an, tritt besonders viel Fleischsaft aus.

Eine kurze Ruhezeit von ungefähr 10 Minuten erleichtert das saubere Aufschneiden und hilft, dass mehr Flüssigkeit im Fleisch bleibt.