Nährwertangaben
Portionen: 4 PortionKalorien:85kcalFett insgesamt:3gGesamte Kohlenhydrate:5gBallaststoffe: 0.8gEiweiß:8g
Krenaufstrich, auch bekannt als Meerrettichaufstrich, ist ein köstlicher und würziger Brotaufstrich, der in vielen österreichischen Küchen zu finden ist. In diesem Beitrag zeigen wir Dir, wie Du Deinen eigenen Krenaufstrich herstellen kannst und warum er so beliebt ist.
Ein hausgemachter Krenaufstrich gehört für mich zu einer richtig guten österreichischen Jause einfach dazu. Cremiger Topfen trifft dabei auf frisch geriebenen Kren, knackige Radieschen, fein gehackte Schalotte und frischen Schnittlauch. Dadurch entsteht ein würziger Brotaufstrich, der gleichzeitig frisch und angenehm leicht schmeckt.
Besonders wichtig ist natürlich der Kren. Frisch gerieben entwickelt er deutlich mehr Schärfe und Aroma als bereits länger geöffneter Kren aus dem Glas. Deshalb reibst du ihn am besten erst unmittelbar vor dem Vermischen. Je nach gewünschter Schärfe kannst du anschließend noch etwas mehr hinzufügen.
Außerdem sorgen die Radieschen für Biss und eine leicht pfeffrige Note. Damit der Aufstrich nicht unnötig wässrig wird, solltest du sie nach dem Waschen gut trocken tupfen und anschließend fein schneiden. Die Schalotte schneiden wir ebenfalls möglichst klein, sodass sie sich gleichmäßig im Topfen verteilt.
Nach dem Vermischen sollte der Krenaufstrich ungefähr 15 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Dadurch verbinden sich die Aromen, während der Kren seinen Geschmack im gesamten Aufstrich verteilt. Danach schmeckst du nochmals ab, denn die wahrgenommene Schärfe verändert sich während der Ruhezeit etwas.
Besonders gut passt der Aufstrich auf Bauernbrot, Schwarzbrot oder einen frisch gebackenen Kornspitz. Außerdem ist er eine ideale Ergänzung zu einer Brettljause
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Hausgemachter Krenaufstrich ist ein köstlicher und gesunder Brotaufstrich, der Deinen Mahlzeiten einen zusätzlichen Kick verleiht. Mit unserem einfachen Rezept kannst Du Deinen eigenen Krenaufstrich herstellen und Deine Familie und Freunde beeindrucken.
Putze die Radieschen und wasche sie gründlich.
Tupfe sie anschließend trocken.
Schneide die Radieschen in sehr feine Stifte oder kleine Würfel.
Schäle die Schalotte.
Hacke sie anschließend möglichst fein.
Dadurch verteilt sie sich später gleichmäßig im Aufstrich.
Wasche den Schnittlauch und tupfe ihn trocken.
Schneide ihn anschließend in feine Röllchen.
Bewahre nach Wunsch etwas Schnittlauch zum Garnieren auf.
Schäle ein kleines Stück frischen Kren.
Reibe davon etwa 1 EL möglichst fein.
Gib 250 g Topfen in eine große Schüssel.
Rühre ihn mit einem Löffel oder Schneebesen kurz glatt.
Falls dein Topfen ausgesprochen fest ist, kannst du 1 EL kaltes Wasser unterrühren.
Gib Radieschen, Schalotte, Schnittlauch und den frisch geriebenen Kren zum Topfen.
Vermische alles gründlich.
Gib zunächst ½ TL Salz und etwas frisch gemahlenen Pfeffer dazu.
Rühre den Aufstrich nochmals durch.
Decke die Schüssel ab und stelle den Krenaufstrich etwa 15 Minuten in den Kühlschrank.
Dadurch können sich die Aromen miteinander verbinden.
Probiere den Krenaufstrich nach der Ruhezeit erneut.
Ergänze bei Bedarf:
Fülle den Krenaufstrich in eine kleine Schüssel und garniere ihn nach Wunsch mit Radieschenscheiben und Schnittlauch.
Serviere dazu Bauernbrot, Schwarzbrot oder frischen Kornspitz.
Mahlzeit!
Portionen: 4 PortionKalorien:85kcalFett insgesamt:3gGesamte Kohlenhydrate:5gBallaststoffe: 0.8gEiweiß:8g
Kren frisch reiben: Dadurch bekommst du deutlich mehr Schärfe und Aroma.
Radieschen trocken verwenden: Zusätzliche Feuchtigkeit kann den Topfenaufstrich unnötig dünn machen.
Schalotte fein hacken: Große rohe Zwiebelstücke würden geschmacklich schnell dominieren.
Erst nach der Ruhezeit endgültig abschmecken: Der Kren verteilt seine Schärfe erst nach und nach.
Nicht zu viel Kren auf einmal: Nachlegen kannst du immer – herausnehmen wird schwierig.
Schnittlauch erst kurz vor der Verwendung schneiden: So bleibt er frisch und aromatisch.
Reibe den Kren wirklich erst unmittelbar vor dem Vermischen.
Je länger frisch geriebener Kren offen herumsteht, desto mehr verändert sich sein typisches scharfes Aroma.
Deshalb bereiten wir zuerst Radieschen, Schalotte und Schnittlauch vor und reiben den Kren erst ganz zum Schluss.
Wusstest du?
In Österreich sagen wir Kren, während in Deutschland überwiegend der Begriff Meerrettich verwendet wird.
Die kräftige Schärfe entsteht erst besonders deutlich, wenn die Krenwurzel angeschnitten oder gerieben wird.
Dabei werden Pflanzenbestandteile miteinander in Kontakt gebracht, aus denen die typisch scharf riechenden und schmeckenden Verbindungen entstehen.
Deshalb ist frisch geriebener Kren wesentlich intensiver als ein Stück ungeschnittene Wurzel.