Krenaufstrich, auch bekannt als Meerrettichaufstrich, ist ein köstlicher und würziger Brotaufstrich, der in vielen österreichischen Küchen zu finden ist. In diesem Beitrag zeigen wir Dir, wie Du Deinen eigenen Krenaufstrich herstellen kannst und warum er so beliebt ist.
Hausgemachter Krenaufstrich – würzig & cremig
Ein hausgemachter Krenaufstrich gehört für mich zu einer richtig guten österreichischen Jause einfach dazu. Cremiger Topfen trifft dabei auf frisch geriebenen Kren, knackige Radieschen, fein gehackte Schalotte und frischen Schnittlauch. Dadurch entsteht ein würziger Brotaufstrich, der gleichzeitig frisch und angenehm leicht schmeckt.
Besonders wichtig ist natürlich der Kren. Frisch gerieben entwickelt er deutlich mehr Schärfe und Aroma als bereits länger geöffneter Kren aus dem Glas. Deshalb reibst du ihn am besten erst unmittelbar vor dem Vermischen. Je nach gewünschter Schärfe kannst du anschließend noch etwas mehr hinzufügen.
Außerdem sorgen die Radieschen für Biss und eine leicht pfeffrige Note. Damit der Aufstrich nicht unnötig wässrig wird, solltest du sie nach dem Waschen gut trocken tupfen und anschließend fein schneiden. Die Schalotte schneiden wir ebenfalls möglichst klein, sodass sie sich gleichmäßig im Topfen verteilt.
Nach dem Vermischen sollte der Krenaufstrich ungefähr 15 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Dadurch verbinden sich die Aromen, während der Kren seinen Geschmack im gesamten Aufstrich verteilt. Danach schmeckst du nochmals ab, denn die wahrgenommene Schärfe verändert sich während der Ruhezeit etwas.
Besonders gut passt der Aufstrich auf Bauernbrot, Schwarzbrot oder einen frisch gebackenen Kornspitz. Außerdem ist er eine ideale Ergänzung zu einer Brettljause
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Beschreibung
Hausgemachter Krenaufstrich ist ein köstlicher und gesunder Brotaufstrich, der Deinen Mahlzeiten einen zusätzlichen Kick verleiht. Mit unserem einfachen Rezept kannst Du Deinen eigenen Krenaufstrich herstellen und Deine Familie und Freunde beeindrucken.
Zutaten für ca. 4 Portion
Für 4 Portionen
Zubereitung
-
Radieschen vorbereiten
Putze die Radieschen und wasche sie gründlich.
Tupfe sie anschließend trocken.
Schneide die Radieschen in sehr feine Stifte oder kleine Würfel.
-
Schalotte schneiden
Schäle die Schalotte.
Hacke sie anschließend möglichst fein.
Dadurch verteilt sie sich später gleichmäßig im Aufstrich.
-
Schnittlauch vorbereiten
Wasche den Schnittlauch und tupfe ihn trocken.
Schneide ihn anschließend in feine Röllchen.
Bewahre nach Wunsch etwas Schnittlauch zum Garnieren auf.
-
Kren reiben
Schäle ein kleines Stück frischen Kren.
Reibe davon etwa 1 EL möglichst fein.
Reibe den Kren erst kurz vor der Verwendung. So bleibt sein kräftiges Aroma besonders gut erhalten. -
Topfen cremig rühren
Gib 250 g Topfen in eine große Schüssel.
Rühre ihn mit einem Löffel oder Schneebesen kurz glatt.
Falls dein Topfen ausgesprochen fest ist, kannst du 1 EL kaltes Wasser unterrühren.
-
Zutaten vermischen
Gib Radieschen, Schalotte, Schnittlauch und den frisch geriebenen Kren zum Topfen.
Vermische alles gründlich.
-
Würzen
Gib zunächst ½ TL Salz und etwas frisch gemahlenen Pfeffer dazu.
Rühre den Aufstrich nochmals durch.
-
Durchziehen lassen
Decke die Schüssel ab und stelle den Krenaufstrich etwa 15 Minuten in den Kühlschrank.
Dadurch können sich die Aromen miteinander verbinden.
-
Abschmecken
Probiere den Krenaufstrich nach der Ruhezeit erneut.
Ergänze bei Bedarf:
- etwas Salz,
- Pfeffer
- oder zusätzlichen frisch geriebenen Kren.
-
Servieren
Fülle den Krenaufstrich in eine kleine Schüssel und garniere ihn nach Wunsch mit Radieschenscheiben und Schnittlauch.
Serviere dazu Bauernbrot, Schwarzbrot oder frischen Kornspitz.
Mahlzeit!
Nährwertangaben
Nährwertangaben
Portionen: 4 PortionKalorien:85kcalFett insgesamt:3gGesamte Kohlenhydrate:5gBallaststoffe: 0.8gEiweiß:8g
Anmerkung
Tipps für einen guten Krenaufstrich
Kren frisch reiben: Dadurch bekommst du deutlich mehr Schärfe und Aroma.
Radieschen trocken verwenden: Zusätzliche Feuchtigkeit kann den Topfenaufstrich unnötig dünn machen.
Schalotte fein hacken: Große rohe Zwiebelstücke würden geschmacklich schnell dominieren.
Erst nach der Ruhezeit endgültig abschmecken: Der Kren verteilt seine Schärfe erst nach und nach.
Nicht zu viel Kren auf einmal: Nachlegen kannst du immer – herausnehmen wird schwierig.
Schnittlauch erst kurz vor der Verwendung schneiden: So bleibt er frisch und aromatisch.

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