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Ackerhellerkraut

Ackerhellerkraut – Ein vielseitiges Wildkraut mit erstaunlichen Eigenschaften

Ackerhellerkraut

Ackerhellerkraut (Thlaspi arvense) gehört zu den eher unbekannten, aber faszinierenden Wildpflanzen, die sowohl ökologisch als auch kulinarisch eine Rolle spielen. Diese robuste Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler wächst bevorzugt auf Äckern, Brachflächen und Wegrändern und ist durch ihre runden Schötchen leicht zu identifizieren. Neben ihrer Bedeutung als Wildkraut bietet Ackerhellerkraut auch interessante Eigenschaften für die Natur und Küche.

Ackerhellerkraut erreicht eine Höhe von etwa 20 bis 50 cm und zeichnet sich durch seine kleinen weißen Blüten aus, die im Frühjahr und Sommer erscheinen. Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche, kalkhaltige Böden und ist besonders häufig auf landwirtschaftlichen Flächen zu finden. Sie gilt als Pionierpflanze, da sie oft auf gestörten Flächen wächst und dabei zur Bodenverbesserung beiträgt.

Obwohl Ackerhellerkraut oft als Unkraut betrachtet wird, lässt es sich kulinarisch vielseitig nutzen. Junge Blätter können roh in Salaten verwendet werden, während die Samen für eine leicht senfartige Note sorgen. Die Pflanze enthält wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidative Eigenschaften besitzen und zur Förderung der Verdauung beitragen können.

In der ökologischen Landwirtschaft spielt Ackerhellerkraut eine besondere Rolle. Es dient als Nahrungspflanze für Wildbienen und andere Insekten, die die Blüten bestäuben. Zudem trägt es zur Bodenverbesserung bei, indem es Nährstoffe anreichert und durch seine tiefen Wurzeln den Boden lockert.

Nutzen Sie Keywords wie „Ackerhellerkraut Eigenschaften“, „essbare Wildpflanzen“, „heimische Kräuter entdecken“ oder „Wildkräuter in der Küche“. Überschriften wie „Ackerhellerkraut – unterschätztes Wildkraut mit Potenzial“ oder „So nutzen Sie Ackerhellerkraut kulinarisch und ökologisch“ sorgen für bessere Sichtbarkeit. Hochwertige Bilder von Blüten und Blättern steigern die Attraktivität.

Ackerhellerkraut ist eine vielseitige Wildpflanze mit ökologischen und kulinarischen Vorzügen. Wer sich für essbare Wildkräuter interessiert oder nachhaltige Landwirtschaft fördern möchte, sollte dieses unscheinbare Kraut näher kennenlernen. Probieren Sie neue Verwendungsmöglichkeiten aus und profitieren Sie von den natürlichen Eigenschaften des Ackerhellerkrauts!

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Ackergauchheil

Ackergauchheil (Anagallis arvensis)

(schwach Giftig)

Vom Anagallis gibt es Weltweit 24 Arten wo auch der Ackergauchheil dazu gehört. Man findet den Ackergauchheil vor allem in Nordamerika, wo die Indianerstämme die Spitzen ihrer Pfeile mit dem Pflanzensaft bestriechen. Sie nutzten ihn als Pfeilgift. Bei Hühner wirken die Samen so toxisch, dass sie Verdauungsprobleme bekommen. Das Kraut selbst ist weniger toxisch. Vorsicht aber bei Pferden und Hunden, sie reagieren auf größere Mengen mit Durchfall und starken Zittern.

Anagallis Arvensis
Volksnamen:Roter Gauchheil, Nebelpflanze, Wetterkraut, Faule Liesl, Scarlet Pimpernell
Pflanzenart:Primelgewächs (Primulaceae), einjährig
Höhe:5-25 cm
Boden und Standort:kalkreicher, lehmiger Boden Sonne bis Halbschatten
Aussaat:Frühling
Blütezeit:Juni – Oktober
Sammelzeit:Juni – Oktober
Verwendete Teile:Kraut und Wurzel
Inhaltsstoffe:giftige Saponine, in der Wurzel Cyclamin, Curcurbitacine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, ätherisches Öl
Eigenschaften:Gegen Pilze wirkend, Leber- und Nierenstärkend

Sammeln in der Natur:

  • Wächst als Ackerunkraut auf wenig gedüngten Feldern, Brachfeld, Feldgrenzen und in Gärten.
  • Gauch; so bezeichnete man im Mittelalter die Narren oder Geisteskranken, davon hat der Gauchheil auch seinen Namen.
  • Ackergauchheil ist außerdem ein Wetteranzeiger. Wenn es Regen geben soll bleiben die Blüten geschlossen. Die Blüten öffnen sich nur zwischen 09:00 und 13:00 Uhr.

Anwendung

In der Schulmedizin wird Ackergauchheil nicht verwendet, in der Volksmedizin kennt man die Anwendung als getrocknetes Kraut, Tee, Pulver, als Tinktur oder als Frischsaft. Der Ackergauchheil ist wahrscheinlich eines der ältesten Psychopharmaka, da man schon bereits vor mehr als 2000 Jahren die zarten Blüten bei Melancholie, Gelassenheit, Gleichmut, Selbstbeherrschung, Ruhe, Ausgeglichenheit, Gemessenheit, Umsicht, Zurückhaltung, Gefasstheit, Selbstbeherrschung, Distanziertheit, Kaltblütigkeit, Reserviertheit eingesetzt wurde.

Der Tee hat eine leicht schmerzstillende Wirkung bei Zahnschmerzen, bei Husten mit Atemnot und bei Asthma. Bei akuten Erkrankungen trinkt man 1-2 Tassen Tee über den Tag verteilt. Hilfreich sind auch Brustumschläge mit dem Tee. Vorsichtige Anwendung regt auch die Entgiftung der Leber und Nieren an.

TEE

1TL des trockenen Krautes mit einem viertel Liter kochenden Wasser übergießen und noch ca. 10 min ziehen lassen.

!Überdosierung kann durch die schwache Giftigkeit zu Nierenschädigung führern!

Die Tinktur oder geringe Mengen Presssaft der frischen Pflanze werden in Salben gegen Warzen und Hautschäden gerührt.

Anagallis gibt es bereits als Anagallis Avensis Globuli zu kaufen

Die homöopathische Zubereitung aus der Pflanze mit der Wurzel hilft mit zur Anregung zur Harnausscheidung und wertlose Stoffwechselprodukte über die Haut abzuleiten. Der Ackergauchheil hat sich als mögliches Stoffwechselprodukt einen Namen gemacht und etabliert, um die im Gewebe gespeicherten schädlichen Stoffe auszuscheiden.

Konservieren und Aufbewahren:

  • Das Kraut im Halbschatten schonend trocknen lassen und in einem Papiersackerl aufbewahren.
  • Nur kleine mengen an Kraut zubereiten, da das Kraut auch nur in kleinen Dosen verwendet wird.
  • Für die homöopathische Anwendung die Wurzel trocknen.
Ackergauchheil