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Kräuter und Gewürze

Schnittlauch

Schnittlauch (Allium schoenoprasum)

Schnittlauch die auch Gras- oder Binsenlauch genannte Pflanze gehört zur Gattung Lauch innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse und ist eines der bekanntesten und meistverwendeten Küchenkräuter. Der Schnittlauch ist in Eurasien und Nordamerika besonders in Gebirgslagen beheimatet.

Anbau und Ernte

  • Bezüglich des Standortes ist Schnittlauch nicht sonderlich anspruchsvoll. Er mag zwar lieber sonnig bis halbschattige Standorte, aber gedeiht auch im Schatten häufig sehr gut.
  • Der optimale Boden für Schnittlauch ist locker und durchlässig, im Idealfall sehr nährstoffreich. Optimal ist eine ausgewogene Mischung aus Humus und Sand, wobei der Humus überwiegen sollte.
  • Bei der Aussaat benötigt man etwas Geduld, denn Schnittlauch keimt nicht sehr zuverlässig und seine Keimdauer ist relativ lang.
  • Außerdem ist zu beachten, dass Schnittlauch ein Kaltkeimer ist, das heißt, er braucht Temperaturen unter 18°C, um zum Keimen angeregt zu werden. Daher ist es dem Schnittlauch im Zimmer oft zu warm. Zu beachten ist, dass die Samen nur ein Jahr keimfähig sind.

Anwendung

Schnittlauch wird heute in vielen heimischen Küchen verwendet. (frisch oder tiefgefroren) seine geschnittenen Blätter werden gerne zum garnieren div. Speisen verwendet (z.B. Rindsuppe). Er enthält Vitamin C und Ätherische Öle

Für den Körper

  • Die Naturheilkund betont seine blutreinigende, harntreibende und schleimlösende Wirkung.
  • Sie setzt ihn gegen Bluthochdruck, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Darmentzündung und Gicht ein.
Schnittlauch




Kräuter und Gewürze

Oregano (Origanum vulgare)

Oregano (Origanum vulgare)

Oregano, Die auch als Wilder Majoran oder echter Dost genannte Gewürz- und Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler ist weltweit bekannt. Ihre Heimat ist ursprünglich die Bergwelt des Mittelmeerraums, doch wird die Pflanze heutzutage weltweit in gemäßigten und warmen Klimazonen auf kalkhaltigen Böden angebaut. Das beliebte Gewürzkraut hat eine leicht pfeffrig schmeckende Würze und ist aus der mediterranen Küche nicht mehr wegzudenken. z.B. Lasagne, Bolognese Sauce, usw..

Anbau und Ernte

  • Braucht trockenen, gut entwässerten Boden und sonnigen Standort.
  • Vermehrung durch Samen (im Frühling bei 10-13°C), Stecklinge (im Sommer) oder Teilung (im Herbst oder Frühjahr).
  • Oberirdische Teile im Spätsommer ernten und gebündelt trocknen lassen.

Anwendung

Oregano wird als Gewürz in Mitteleuropa erst im 17. Jahrhundert erwähnt, ist aber in der Tex-Mex-Küche (Texas-Mexico) ein wichtiger Bestandteil von Chili con Carne. In der Heilkunde werden Teemischungen mit Oregano gegen Magen- und Darmbeschwerden, aller Art, Darmparasiten sowie Krankheiten der oberen Atemwege eingesetzt. Die Einnahme von Öl aus Oregano gilt als effektiv gegen resistente Bakterien und hartnäckige Pilzinfektionen. Kann jedoch äußerlich angewendet bei empfindlichen Menschen die Haut reizen.

Für Geist und Seele

  • Zur Stimulierung des Hals- und Erlangung emotionaler Kraft, 2 Tropfen Ölauszug mit im Uhrzeigersinn kreisenden Bewegungen in die Halshaut einmassieren, dann einige Sekunden auf den Punkt inder Mitte des Massagekreises klopfen.

Für den Körper

  • Bei Halsentzündung alle 2 Stunden 4-6 x täglich entweder mit einer Tasse dreifach starken Aufguss oder mit 4 Tropfen Ölauszug auf eine Tasse Wasser gurgeln und dann schlucken. (Rezept siehe unten)
  • Bei Nagelpilz (Candida) und Entzündung der Nägel und umgebender Haut einige Tropfen Ölauszug auf die betroffene Stelle auftragen bis der Pilz beseitigt ist.
Oregano (Origanum vulgare)




Rezept für dreifach starker Aufguss:

3 TL getrocknete oder 6 TL frische Blätter auf eine Tasse mit kochend heißes Wasser übergießen und für 10 Minuten ziehen lassen. Durch ein feines Sieb abseihen und innerhalb von 24 Stunden heiß oder kalt trinken.

Rezept für dreifach starker Ölauszug:

Um ei Öl für Massagen herzustellen, gibt man die Blätter und/oder die Blüten frischer Kräuter in ein verschließbares Glasgefäß und füllt es mit Olivenöl auf. Danach lässt man das Glas 2-3 Wochen auf einem sonnigen Fensterbrett stehen und rührt es einmal täglich durch. Nach den ca. 3Wochen filtert man das Öl durch ein Mull Tuch und füllt es in dunkle Glasflaschen, in denen es für 6-12 Monate haltbar ist ab. Für einen stärkeren Auszug verwendet man das abgegossene Öl und setzt es erneut mit frischen Kräutern an.