Das Österreichische RezeptHeft

Obst und Beeren Superfood

Heidelbeeren

Heidelbeeren

Heidelbeeren, keine andere Frucht enthält mehr Antioxidanten als diese kleine Beere. Ihre Inhaltstoffe schützen uns vor div. Erkrankungen.

Heidelbeeren am Strauch

Die Heidelbeere ist die erste Frucht, die den Namen „Superfood“ bekommen hat. Und das aus guten Grund. Bereits eine Handvoll Beeren am Tag kann einen wirksamen Schutz vor verschiedenen Erkrankungen bieten. Der in den Pflanzen enthaltene Pflanzenstoff Pterostilben ist ein genau so wirksamer Cholesterinsenker wie so manches pharmazeutische Produkt. Ebenso kann es präventiv gegen Diabetes und einige Krebsarten wirken.

Die Heidelbeere ist auch eine sehr gute Quelle für Anthocyane, die vor Herzerkrankungen schützen und gegebenenfalls bei Gedächtnisschwierigkeiten helfen können. Ebenso enthalten sie viel Vitamin C und Ballaststoffe und helfen bei Harnwegsinfektionen.

  • Sie enthalten Cholesterinsenkende Substanzen (Pterostilben).
  • Sie helfen bei Harnwegsinfektionen.
  • Sie beugen Herzerkrankungen, Diabetes und div. Krebsarten vor (Anthocyane).
  • Sie helfen bei Verdauungsbeschwerden.
  • Sie enthalten Carotinoide in Form von Lutein und Zeaxanthin für gesunde Augen.

Tipps:

Heidelbeeren sind süße Früchte und können zur Vitaminschonung auch roh gegessen werden. Man kann sie auch mit ein wenig Wasser kurz zu einem Kompott einkochen. Heidelbeeren erhöhen den Nährwert von Aufläufen, Obstsalaten, Kuchen, Muffins und vielen mehr. Die Heidelbeeren lassen sich auch gut einfrieren, ohne großen Nährwertverlust.

Heilkräuter

Ackerhellerkraut

Ackerhellerkraut – Ein vielseitiges Wildkraut mit erstaunlichen Eigenschaften

Ackerhellerkraut

Ackerhellerkraut (Thlaspi arvense) gehört zu den eher unbekannten, aber faszinierenden Wildpflanzen, die sowohl ökologisch als auch kulinarisch eine Rolle spielen. Diese robuste Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler wächst bevorzugt auf Äckern, Brachflächen und Wegrändern und ist durch ihre runden Schötchen leicht zu identifizieren. Neben ihrer Bedeutung als Wildkraut bietet Ackerhellerkraut auch interessante Eigenschaften für die Natur und Küche.

Ackerhellerkraut erreicht eine Höhe von etwa 20 bis 50 cm und zeichnet sich durch seine kleinen weißen Blüten aus, die im Frühjahr und Sommer erscheinen. Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche, kalkhaltige Böden und ist besonders häufig auf landwirtschaftlichen Flächen zu finden. Sie gilt als Pionierpflanze, da sie oft auf gestörten Flächen wächst und dabei zur Bodenverbesserung beiträgt.

Obwohl Ackerhellerkraut oft als Unkraut betrachtet wird, lässt es sich kulinarisch vielseitig nutzen. Junge Blätter können roh in Salaten verwendet werden, während die Samen für eine leicht senfartige Note sorgen. Die Pflanze enthält wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidative Eigenschaften besitzen und zur Förderung der Verdauung beitragen können.

In der ökologischen Landwirtschaft spielt Ackerhellerkraut eine besondere Rolle. Es dient als Nahrungspflanze für Wildbienen und andere Insekten, die die Blüten bestäuben. Zudem trägt es zur Bodenverbesserung bei, indem es Nährstoffe anreichert und durch seine tiefen Wurzeln den Boden lockert.

Nutzen Sie Keywords wie „Ackerhellerkraut Eigenschaften“, „essbare Wildpflanzen“, „heimische Kräuter entdecken“ oder „Wildkräuter in der Küche“. Überschriften wie „Ackerhellerkraut – unterschätztes Wildkraut mit Potenzial“ oder „So nutzen Sie Ackerhellerkraut kulinarisch und ökologisch“ sorgen für bessere Sichtbarkeit. Hochwertige Bilder von Blüten und Blättern steigern die Attraktivität.

Ackerhellerkraut ist eine vielseitige Wildpflanze mit ökologischen und kulinarischen Vorzügen. Wer sich für essbare Wildkräuter interessiert oder nachhaltige Landwirtschaft fördern möchte, sollte dieses unscheinbare Kraut näher kennenlernen. Probieren Sie neue Verwendungsmöglichkeiten aus und profitieren Sie von den natürlichen Eigenschaften des Ackerhellerkrauts!

Folge mir auch auf:








Heilkräuter

Ackergauchheil

Ackergauchheil (Anagallis arvensis)

(schwach Giftig)

Vom Anagallis gibt es Weltweit 24 Arten wo auch der Ackergauchheil dazu gehört. Man findet den Ackergauchheil vor allem in Nordamerika, wo die Indianerstämme die Spitzen ihrer Pfeile mit dem Pflanzensaft bestriechen. Sie nutzten ihn als Pfeilgift. Bei Hühner wirken die Samen so toxisch, dass sie Verdauungsprobleme bekommen. Das Kraut selbst ist weniger toxisch. Vorsicht aber bei Pferden und Hunden, sie reagieren auf größere Mengen mit Durchfall und starken Zittern.

Anagallis Arvensis
Volksnamen:Roter Gauchheil, Nebelpflanze, Wetterkraut, Faule Liesl, Scarlet Pimpernell
Pflanzenart:Primelgewächs (Primulaceae), einjährig
Höhe:5-25 cm
Boden und Standort:kalkreicher, lehmiger Boden Sonne bis Halbschatten
Aussaat:Frühling
Blütezeit:Juni – Oktober
Sammelzeit:Juni – Oktober
Verwendete Teile:Kraut und Wurzel
Inhaltsstoffe:giftige Saponine, in der Wurzel Cyclamin, Curcurbitacine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, ätherisches Öl
Eigenschaften:Gegen Pilze wirkend, Leber- und Nierenstärkend

Sammeln in der Natur:

  • Wächst als Ackerunkraut auf wenig gedüngten Feldern, Brachfeld, Feldgrenzen und in Gärten.
  • Gauch; so bezeichnete man im Mittelalter die Narren oder Geisteskranken, davon hat der Gauchheil auch seinen Namen.
  • Ackergauchheil ist außerdem ein Wetteranzeiger. Wenn es Regen geben soll bleiben die Blüten geschlossen. Die Blüten öffnen sich nur zwischen 09:00 und 13:00 Uhr.

Anwendung

In der Schulmedizin wird Ackergauchheil nicht verwendet, in der Volksmedizin kennt man die Anwendung als getrocknetes Kraut, Tee, Pulver, als Tinktur oder als Frischsaft. Der Ackergauchheil ist wahrscheinlich eines der ältesten Psychopharmaka, da man schon bereits vor mehr als 2000 Jahren die zarten Blüten bei Melancholie, Gelassenheit, Gleichmut, Selbstbeherrschung, Ruhe, Ausgeglichenheit, Gemessenheit, Umsicht, Zurückhaltung, Gefasstheit, Selbstbeherrschung, Distanziertheit, Kaltblütigkeit, Reserviertheit eingesetzt wurde.

Der Tee hat eine leicht schmerzstillende Wirkung bei Zahnschmerzen, bei Husten mit Atemnot und bei Asthma. Bei akuten Erkrankungen trinkt man 1-2 Tassen Tee über den Tag verteilt. Hilfreich sind auch Brustumschläge mit dem Tee. Vorsichtige Anwendung regt auch die Entgiftung der Leber und Nieren an.

TEE

1TL des trockenen Krautes mit einem viertel Liter kochenden Wasser übergießen und noch ca. 10 min ziehen lassen.

!Überdosierung kann durch die schwache Giftigkeit zu Nierenschädigung führern!

Die Tinktur oder geringe Mengen Presssaft der frischen Pflanze werden in Salben gegen Warzen und Hautschäden gerührt.

Anagallis gibt es bereits als Anagallis Avensis Globuli zu kaufen

Die homöopathische Zubereitung aus der Pflanze mit der Wurzel hilft mit zur Anregung zur Harnausscheidung und wertlose Stoffwechselprodukte über die Haut abzuleiten. Der Ackergauchheil hat sich als mögliches Stoffwechselprodukt einen Namen gemacht und etabliert, um die im Gewebe gespeicherten schädlichen Stoffe auszuscheiden.

Konservieren und Aufbewahren:

  • Das Kraut im Halbschatten schonend trocknen lassen und in einem Papiersackerl aufbewahren.
  • Nur kleine mengen an Kraut zubereiten, da das Kraut auch nur in kleinen Dosen verwendet wird.
  • Für die homöopathische Anwendung die Wurzel trocknen.
Ackergauchheil




Kräuter und Gewürze

Dill

Dill

(Anethum graveolens, Apiaceae)

Der auch Gurkenkraut oder Dillfenchel genannte Dill ist die einzige Art der Gattung Agnethum in der dazugehörigen Familie der Doldenblütler. Das beliebte Gewürzkraut stammt ursprünglich aus Vorderasien, wird aber heutzutage weltweit verwendet und gehört auch zu den, in Europe, meist angebauten Gewürzpflanzen.

Beschreibung

  • Das einjährige Kraut ist stark duftend, hellgrün und wird bis zu 75 cm hoch
  • Die Stängel verzweigen meist im sich im oberen Bereich, die Laubblätter sind fiederschnittig.
  • Der Dill bildet große mit ca. 15 – 30 strahligen Doppeldolden aus.
  • Die kleinen Blüten sind gelb und die eiförmigen Spaltfrüchte braun.

Anwendung

Die vielseitige Gewürzpflanze bereichert die Küche für div. Saucen, Quark, Dips und Salate, sowohl auch beim einlegen von Gewürzgurken.

Für den Körper

  • Als Heilmittel wird die gesamte Pflanze verwendet.
  • aus der gesamten Pflanze werden ätherische Öle gewonnen.
  • Die Frucht selbst gilt als verdauungsanregend und krampflösend, in der Volksmedizin werden die Früchte auch als Mittel gegen Menstruationsbeschwerden eingesetzt.
  • Schon die alten Griechen betrachteten Dill als reinigend und harntreibend. Das Öl als hilfreich gegen Geschwüre, Erbrechen und Schluckauf.

Geschichte

Bereits im alten Ägypten und Griechenland war Dill als Gewürz- und Heilpflanze bekannt.

Vor mehr als 5000 Jahren breitete sich der Dill vom Mittelmeer in den westlichen Alpenraum aus. Im Mittelalter war Dill eine sehr beliebte Heilpflanze in Klostergärten.

Aus ihren Blättern und Samen wurde ein Aufguss gegen Magen- und Verdauungsbeschwerden hergestellt. Die Früchte kauten die Menschen gegen Mundgeruch.

Kräuter und Gewürze

Kümmel

Kümmel (Carum carvi, Apiaceae)

Der Kümmel die auch Wiesenkümmel bezeichnete und seit langen genutzte Gewürzpflanze die zur Familie der Doldenblütler gehört. Ursprünglich aus Vorderasien und die Länder rund ums Mittelmeer wird Kümmel heutzutage in vielen Ländern Europa kultivier und wächst sogar wild an Wegrändern und auf Wiesen.

Beschreibung

  • Das zweijährige Kraut wird bis zu 1 Meter hoch und hat eine rübenartige Wurzel. Die kahlen Stängel sind sparrig verzweigt und die Blätter zwei- bis dreifach gefiedert. Die Blüte ist von Weiß über Rosa bis Rot.
  • Die Frucht spaltet sich in zwei teile, die Kümmelsamen.
  • Die Kümmelsamen haben beim zerreiben ihren typischen Kümmelgeruch.

Anwendung

In der Küche findet sich Kümmel in div. Brot- und Käsesorten zum würzen div. Fleischgerichte z.B. Schweinsbraten.

Für den Körper

  • Aus den reifen Früchten und de ätherischen Kümmelölen werden Heilzutaten gewonnen.
  • Kümmel kann bei nervösen Magen- Darm- Beschwerden eingesetzt werden und lindert die Beschwerden.
  • Kümmeltee kombiniert mit anderen ätherischen Ölen besitzt antimikrobielle Eigenschaften so das er auch in Zahnpasta und Mundwasser eingesetzt wird.

Geschichte

Der Echte Kümmel zählt zu den altersten Würzkräutern in der Küche.

Er würde schon in Pfahlbauten 3000 v.Chr. nachgewiesen.

In den Kochbüchern der Antike und Mittelalter wird Kümmel erwähnt. Seit dem Mittelalter auch als Heilpflanze bei Verdauungsproblemen, Blähungen, Magenkrämpfe und bei Frauen gegen mangelnde Milchsekretion und Uterusschmerzen eingesetzt.

Kräuter und Gewürze

Chili

Chili (Capsicum annuum, Solanaceae)

Die auch Cayennepfeffer genannte, eigentlich Chili, bezeichnet die scharfe Frucht der Paprikapflanze. Sie enthält das für die Schärfe verantwortliche Alkaloid „Capsaicin“ in seiner konzentriertesten Dosis.

Beschreibung

  • Die Abgrenzung der Chili zu anderen Paprika- und Peperoni Arten ist im Deutschen etwas ungenau und verwirrend.
  • Chilischoten sind normalerweise kleiner als Peperoni.
  • Der Schärfegrad von Lebensmittel wird in Scoville angegeben bzw. auf der Scoville-Skala gemessen.
  • Peperoni hat 100 – 500 Scoville, Chili hingegen beginnt bei 500 Scoville.
  • Die schärfste Chilisauce hat einen Wert von 9Mio. Scoville und kannst du hier kaufen
  • Cayenne-Chili hat längliche rote oder gelbe Früchte und aus diesen getrockneten Früchten wird der superscharfe Cayennepfeffer hergestellt.

Anwendung

Chili findet vor allem in der scharfen Küche Indiens und Ostasien Anwendung. Chilis enthalten Bitterstoffe und töten mit ihrer Schärfe Krankheitserreger im Essen ab.

Für den Körper

  • Chili töten div. Krankheiterreger im Verdauungstrakt ab.
  • Chili kann bei Kopf- und Zahnschmerzen helfen.
  • Der Wirkstoff der Chili „Capsaicin“ wird in der Medizin in Salben, Cremes und Pflaster verarbeitet. Diese Produkte reizen die Haut wobei der Körper mit Stress und Schwitzen (Wärmegefühl) reagiert.

Geschichte

Der Name Chili leitet sich von der Bezeichnung de Früchte in der Sprache den aztekischen Ureinwohner Mexikos (Chilli) ab.

Den beinamen Cayennepfeffer bedeutet in der Sprache des brasilianischen Volks, der Tupi, einfach „scharfer Pfeffer“

Mit Chili wird hierzulande die Pflanze, die -Frucht (Schote) sowie auch das Gericht Chili bezeichnet.

Für die meisten westlichen Gaumen sind schon alleine die Samen der Chili zu scharf 🙂 . obwohl probiere mal die leckere Chili Knoblauch Creme

rote Chili in Stein Mörser
Folge mir auch auf: