Terrassenkekse – Zarte Plätzchen mit fruchtiger Marillen Füllung
Terrassenkekse – mürbe mit Marillenmarmelade
Die Terrassenkekse gehören zu den besonders hübschen Klassikern auf einem weihnachtlichen Keksteller. Mehrere unterschiedlich große Mürbteigkekse werden dabei mit fruchtiger Marillenmarmelade übereinandergesetzt. Dadurch entsteht die charakteristische terrassenartige Form, von der die Kekse auch ihren Namen haben.
Der Teig selbst ist unkompliziert. Mehl, Butter, Zucker und Eidotter werden rasch miteinander verarbeitet. Allerdings solltest du Mürbteig nicht unnötig lange kneten. Wird die Butter dabei zu warm, verliert der Teig an Stabilität und die ausgestochenen Sterne können beim Backen stärker auseinanderlaufen.
Deshalb kommt der fertige Teig anschließend für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Währenddessen wird die Butter wieder fest und das Mehl kann ausreichend ruhen. Danach lässt sich der Teig dünn ausrollen und wesentlich sauberer ausstechen.
Für die typische Optik brauchst du drei Ausstecher derselben Form in unterschiedlichen Größen. Sterne passen natürlich besonders gut zu Weihnachten. Du kannst jedoch genauso Blumen, Herzen oder gewellte Kreise verwenden. Entscheidend ist nur, dass jede Größe ungefähr gleich oft ausgestochen wird.
Nach dem Backen müssen die Kekse vollständig auskühlen. Erst danach wird die Marillenmarmelade leicht erwärmt und zwischen den drei Ebenen verteilt. Dadurch hält sie nicht nur besser, sondern lässt sich auch schön dünn verstreichen.
Zum Schluss bekommen die Terrassenkekse eine feine Schicht Staubzucker. Danach dürfen sie etwas ruhen, damit Marmelade und Mürbteig miteinander verbinden.
So entstehen zarte Weihnachtskekse, die nicht nur gut schmecken, sondern auf einer gemischten Keksplatte auch richtig schön aussehen.
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Terrassenkekse
Zutaten für 25 Kekse
Für den Mürbteig
Für die Füllung
Zum Fertigstellen
Zubereitung
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Mehl vorbereiten
Siebe 125 g Mehl in eine große Rührschüssel.
Gib Zucker und Salz dazu.
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Butter schneiden
Schneide die kalte Butter in kleine Würfel.
Verteile sie über dem Mehl.
(den restlichen Teig während dem ausstechen und zwischen dem Backen immer wieder abgedeckt in den Kühlschrank stellen, damit der Teig nicht zu weich wird)
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Eidotter hinzufügen
Gib das Eidotter dazu.
Falls du Vanillezucker verwendest, kommt er ebenfalls jetzt hinein.
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Zutaten verbröseln
Verreibe Butter und Mehl zunächst kurz zwischen den Fingerspitzen.
Es sollen grobe Streusel entstehen.
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Mürbteig herstellen
Verknete die Zutaten anschließend rasch zu einem glatten Teig.
Knete wirklich nur so lange, bis alles zusammenhält.
Mürbteig möchte keine zehnminütige Massage. -
Teig flach formen
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe.
Dadurch kühlt er gleichmäßiger als eine dicke Kugel.
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Teig kühlen
Decke den Teig gut ab und stelle ihn 60 Minuten in den Kühlschrank.
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Backrohr vorheizen
Heize das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
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Teig portionieren
Nimm zunächst nur etwa die Hälfte des Teiges aus dem Kühlschrank.
Lass den Rest kalt.
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Teig ausrollen
Bestäube die Arbeitsfläche sehr dünn mit Mehl.
Rolle den Teig ungefähr 3 mm dick aus.
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Große Sterne ausstechen
Steche mit dem größten Ausstecher ungefähr 25 Sterne aus.
Lege sie auf das Backblech.
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Mittlere Sterne ausstechen
Steche anschließend ungefähr 25 mittelgroße Sterne aus.
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Kleine Sterne ausstechen
Steche schließlich ungefähr 25 kleine Sterne aus.
Wir brauchen pro fertigem Terrassenkeks jeweils einen großen, einen mittleren und einen kleinen Keks. -
Teigreste erneut kühlen
Füge die Teigreste vorsichtig zusammen.
Falls der Teig bereits weich geworden ist, stelle ihn nochmals etwa 10–15 Minuten kalt.
Erst danach erneut ausrollen.
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Kekse backen
Backe die ausgestochenen Kekse etwa 8–10 Minuten.
Behalte insbesondere die kleinen Sterne im Auge.
Sie sind fertig, sobald die Ränder ganz leicht goldgelb werden.
-
Größen getrennt backen
Wenn möglich, backe große und kleine Sterne nicht auf demselben Blech.
Die kleinen Kekse sind früher fertig.
Dadurch verhinderst du, dass sie bereits dunkel werden, während die großen noch Zeit brauchen. -
Kekse auskühlen lassen
Nimm die Kekse aus dem Backrohr.
Lass sie etwa 3 Minuten auf dem Blech ruhen.
Lege sie anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter.
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Marmelade erwärmen
Gib die Marillenmarmelade in einen kleinen Topf.
Erwärme sie bei niedriger Hitze, bis sie etwas flüssiger wird.
Sie muss nicht kochen. -
Marmelade glatt rühren
Falls die Marmelade große Fruchtstücke enthält:
Rühre sie sehr glatt oder streiche sie durch ein kleines Sieb.
Dadurch lassen sich die Ebenen später sauberer zusammensetzen. -
Unterste Ebene vorbereiten
Bestreiche die Mitte der großen Kekse dünn mit Marillenmarmelade.
Nicht bis ganz an den Rand streichen.
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Mittlere Ebene aufsetzen
Setze jeweils einen mittelgroßen Keks mittig darauf.
Drücke ihn nur ganz leicht an.
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Zweite Marmeladenschicht auftragen
Bestreiche die Mitte des mittleren Kekses ebenfalls dünn mit Marmelade.
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Kleine Sterne aufsetzen
Setze jeweils einen kleinen Stern darauf.
Damit entsteht die typische dreistöckige Terrassenform.
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Marmelade fest werden lassen
Lass die zusammengesetzten Terrassenkekse etwa 20–30 Minuten stehen.
Dadurch kann die Marmelade etwas anziehen.
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Mit Staubzucker bestreuen
Siebe Staubzucker dünn über die vollständig ausgekühlten Kekse.
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Servieren
Richte die Terrassenkekse auf einem Weihnachtsteller an oder gib sie vorsichtig in eine Keksdose.
Am nächsten Tag schmecken sie oft sogar noch etwas harmonischer, weil sich Marmelade und Mürbteig verbunden haben.
Mahlzeit!
Nährwertangaben
Nährwertangaben
Portionen: 25 PortionKalorien:65kcalFett insgesamt:3.5gGesamte Kohlenhydrate:7gBallaststoffe: 0.2gEiweiß:1g
Anmerkung
Tipps für schöne Terrassenkekse
Teig kalt halten: Sobald er sehr weich wird, wieder kurz kühlen.
Nicht zu viel Mehl verwenden: Zu viel zusätzliches Mehl macht den Mürbteig trockener.
Gleichmäßig dünn ausrollen: Rund 3 mm passen hier gut, da jeder fertige Keks aus drei Schichten besteht.
Drei passende Ausstecher verwenden: Gleiche Form, unterschiedliche Größen.
Kleine Kekse beobachten: Sie bräunen schneller.
Marmelade nur dünn auftragen: Sonst quillt sie beim Stapeln heraus.
Kekse erst ausgekühlt zusammensetzen: Warmer Mürbteig ist zerbrechlicher.
