Kürbissuppe mit Butternut-Kürbis: Einfach und lecker

Kürbissuppe mit Butternut-Kürbis: Ein herbstlicher Genuss

Kürbissuppe mit Butternut-Kürbis – cremig & einfach

Eine cremige Kürbissuppe mit Butternut-Kürbis gehört für mich zu den schönsten Gerichten, sobald der Herbst beginnt. Der Butternut hat ein mildes, leicht nussiges Aroma und wird beim Kochen wunderbar weich. Dadurch eignet er sich besonders gut für eine fein pürierte Kürbiscremesuppe.

Für dieses Rezept brauchst du keine lange Zutatenliste. Butternut-Kürbis, Zwiebel, Knoblauch und Gemüsebrühe bilden zunächst die Grundlage. Anschließend sorgen etwas Muskatnuss und eine kleine Prise Cayennepfeffer für Wärme und Würze. Zum Schluss macht Sauerrahm die Suppe besonders cremig.

Besonders wichtig ist dabei, den Kürbis in ungefähr gleich große Würfel zu schneiden. Dadurch werden alle Stücke gleichzeitig weich. Anschließend lässt du die Suppe nur so lange köcheln, bis sich der Butternut leicht mit einer Gabel zerdrücken lässt. 40 Minuten sind dafür bei kleinen Würfeln meistens gar nicht notwendig.

Nach dem Pürieren kommt der Sauerrahm dazu. Allerdings sollte die Suppe danach nicht mehr minutenlang stark kochen. So bleibt sie schön cremig. Falls dir die Konsistenz noch zu dick ist, kannst du einfach etwas zusätzliche Gemüsebrühe einrühren.

Zum Servieren passen geröstete Kürbiskerne und einige Tropfen Kürbiskernöl besonders gut. Damit entsteht eine unkomplizierte Herbstsuppe, die sowohl als Vorspeise als auch mit etwas Brot als leichtes Hauptgericht funktioniert.

Warum Butternut-Kürbis? Der Butternut-Kürbis ist bekannt für sein nussiges Aroma und seine samtweiche Konsistenz, die ihn zur perfekten Basis für Suppen macht. Außerdem ist er reich an Beta-Carotin, Vitamin A und Ballaststoffen, die Ihre Gesundheit fördern und das Immunsystem stärken.

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Kürbissuppe mit Butternut Kürbis

Zubereitungszeit 15 Min. Garzeit 25 Min. Gesamtzeit 40 Min.
Schwierigkeit: Anfänger Portionen: 4 Kalorien: 260 kcal Beste Saison: September, Oktober, November, Dezember, Jänner, Februar

Beschreibung

Zutaten für 4 Portionen

Cooking Mode Disabled

Zubereitung

  1. Butternut-Kürbis vorbereiten

    Wasche den Butternut-Kürbis und schneide beide Enden ab.

    Schäle ihn anschließend mit einem Sparschäler.

    Halbiere den Kürbis längs.

  2. Kerne entfernen

    Kratze die Kerne und das faserige Innere mit einem Esslöffel heraus.

    Schneide das Fruchtfleisch anschließend in ungefähr 2 cm große Würfel.

  3. Zwiebel vorbereiten

    Schäle die Zwiebel und schneide sie in kleine Würfel.

  4. Knoblauch schneiden

    Schäle die Knoblauchzehe und hacke sie fein.

  5. Zwiebel anschwitzen

    Schmelze 1 EL Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze.

    Gib die Zwiebel hinein und dünste sie etwa 3–4 Minuten glasig.

  6. Knoblauch hinzufügen

    Gib den Knoblauch dazu.

    Dünste ihn etwa 30 Sekunden mit.

    Er soll dabei keine starke Farbe bekommen.

  7. Kürbis anrösten

    Gib die Butternut-Würfel in den Topf.

    Brate sie unter gelegentlichem Rühren etwa 3 Minuten mit.

    Dadurch entwickelt der Kürbis etwas mehr Aroma.

  8. Mit Gemüsebrühe aufgießen

    Gieße 750 ml Gemüsebrühe dazu.

    Die Kürbisstücke müssen nicht vollständig unter Flüssigkeit verschwinden.

  9. Suppe würzen

    Gib Muskatnuss und eine kleine Prise Cayennepfeffer dazu.

    Würze zunächst nur leicht mit Salz und Pfeffer.

    Die Gemüsebrühe bringt bereits Würze mit.
  10. Kürbis weich kochen

    Bringe die Suppe einmal zum Kochen.

    Reduziere anschließend die Hitze.

    Lass sie zugedeckt etwa 20–25 Minuten sanft köcheln.

    Der Kürbis ist fertig, wenn du ihn problemlos mit einer Gabel zerdrücken kannst.

  11. Kürbissuppe pürieren

    Nimm den Topf kurz vom Herd.

    Püriere die Suppe mit einem Stabmixer möglichst fein.

    Vorsicht bei heißer Flüssigkeit.
  12. Konsistenz prüfen

    Prüfe jetzt die Konsistenz.

    Ist die Suppe zu dick, gib schluckweise etwas heiße Gemüsebrühe oder Wasser dazu.

  13. Sauerrahm temperieren

    Gib den Sauerrahm in eine kleine Schüssel.

    Rühre zunächst 2–3 EL der heißen Suppe unter.

    Dadurch gleicht sich die Temperatur etwas an.

  14. Sauerrahm einrühren

    Rühre den temperierten Sauerrahm in die Kürbissuppe.

    Erwärme die Suppe anschließend nochmals kurz bei niedriger Hitze.

    Sie muss jetzt nicht mehr kräftig kochen.

  15. Abschmecken

    Schmecke die Kürbissuppe mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas zusätzlicher Muskatnuss ab.

    Wer es etwas schärfer mag, kann noch eine winzige Prise Cayenne ergänzen.

  16. Kürbiskerne rösten

    Röste die Kürbiskerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne.

    Sobald sie duften und leicht Farbe bekommen, nimmst du sie aus der Pfanne.

  17. Servieren

    Fülle die heiße Butternut-Kürbissuppe in tiefe Teller oder Suppenschalen.

    Garniere sie mit gerösteten Kürbiskernen und einigen Tropfen Kürbiskernöl.

    Nach Wunsch kannst du zusätzlich einen kleinen Klecks Sauerrahm daraufgeben.

    Mahlzeit!

Nährwertangaben

260kcal
Calories
5g
Protein
34g
Carbs
12g
Fat
7g
Fiber

Nährwertangaben

Portionen: 4 PortionKalorien:260kcalFett insgesamt:12gGesättigte Fettsäuren: 0gGesamte Kohlenhydrate:34gBallaststoffe: 7gEiweiß:5g

Anmerkung

Tipps für besonders cremige Kürbissuppe

Kürbis gleichmäßig schneiden: Dadurch werden alle Stücke gleichzeitig weich.

Nicht zu viel Brühe auf einmal verwenden: Nachgießen kannst du immer. Eine zu dünne Kürbissuppe wieder einzudicken ist dagegen umständlicher.

Sauerrahm erst nach dem Pürieren einrühren: Dadurch lässt sich die Suppe besonders fein pürieren.

Kürbiskerne rösten: Der Unterschied lohnt sich. Durch das kurze Rösten schmecken sie deutlich aromatischer.

Kürbiskernöl erst beim Servieren verwenden: So bleibt sein kräftiges Aroma erhalten.



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RezeptHeft-Tipp

Halte zunächst einen Teil der Gemüsebrühe zurück.

Eine cremige Kürbissuppe lässt sich jederzeit verdünnen. Ist sie dagegen bereits zu flüssig, bekommst du die intensive Butternut-Konsistenz nur schwer zurück.

Deshalb lieber zunächst etwas weniger Flüssigkeit verwenden und nach dem Pürieren nachjustieren.


RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Der Butternut-Kürbis trägt seinen Namen nicht zufällig.

Sein Fruchtfleisch ist besonders fein und besitzt einen milden, leicht buttrig-nussigen Geschmack.

Außerdem befinden sich die Kerne hauptsächlich im unteren, runderen Teil der Frucht. Der lange obere Teil besteht nahezu vollständig aus Fruchtfleisch – deshalb lässt sich Butternut besonders angenehm verarbeiten. 🎃


RezeptHeft-Wissen

Butternut oder Hokkaido – was ist der Unterschied?

Beide Kürbisse eignen sich hervorragend für Suppen, unterscheiden sich aber deutlich.

Butternut:

  • mild und leicht nussig
  • sehr feines Fruchtfleisch
  • meist schälen
  • besonders cremige Konsistenz

Hokkaido:

  • kräftigeres Kürbisaroma
  • Schale kann mitgekocht werden
  • etwas herzhafter
  • orange bis kräftig rote Schale



Rezeptkarte von WP Delicious

Häufig gestellte Fragen

Alle aufklappen:

Muss man Butternut-Kürbis schälen?

Für diese fein pürierte Kürbissuppe würde ich den Butternut schälen.

Die Schale ist zwar grundsätzlich essbar, bleibt aber deutlich fester als beispielsweise die dünne Schale vieler Hokkaido-Kürbisse.

Deshalb bekommst du ohne Schale eine besonders feine und samtige Suppe.

Wie lange muss Butternut-Kürbis kochen?

In ungefähr 2 cm großen Würfeln benötigt Butternut normalerweise etwa:

20–25 Minuten

Entscheidend ist jedoch nicht die Uhr.

--> Kannst du ein Kürbisstück ohne Kraft mit einer Gabel zerdrücken, ist es weich genug zum Pürieren.

Was passt zu Butternut-Kürbissuppe?

Sehr gut passen:

  • geröstete Kürbiskerne
  • Kürbiskernöl
  • knuspriges Bauernbrot
  • Croutons
  • frische Petersilie
  • ein Klecks Sauerrahm
  • etwas Chili

Warum wird Kürbissuppe manchmal zu dick?

Butternut enthält relativ viel Fruchtfleisch und ergibt beim Pürieren eine sehr dichte Konsistenz.

Das ist aber leicht zu korrigieren:

einfach warme Gemüsebrühe schluckweise einrühren.

--> Lieber die Suppe zunächst etwas zu dick kochen als von Anfang an zu viel Flüssigkeit verwenden.

Kann man Butternut-Kürbissuppe vorbereiten?

Ja, sehr gut.

Die Suppe kannst du problemlos am Vortag kochen und anschließend gekühlt aufbewahren.

Beim Erwärmen wird sie eventuell etwas dicker.

Dann einfach:

etwas Gemüsebrühe dazu → langsam erhitzen → erneut abschmecken.

Kann man Kürbissuppe einfrieren?

Ja.

Am besten funktioniert es allerdings, wenn du die Suppe vor dem Einfrieren noch ohne Sauerrahm zubereitest.

Nach dem Auftauen:

  1. langsam erhitzen,
  2. nochmals pürieren oder kräftig umrühren,
  3. Sauerrahm frisch hinzufügen.

So bleibt die Konsistenz schöner.

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