Sauce aus Bratenrückstand

Sauce aus Bratenrückstand

Portionen: 4 Gesamtzeit: 15 Min. Schwierigkeit: Anfänger Glutenfrei N nussfrei
Kalorien: 140 kcal Eiweiß: 1g Fette: 14g
Eine schnelle einfache Sauce

Sauce aus Bratenrückstand – schnell und cremig

Eine Sauce aus Bratenrückstand ist eine der einfachsten Möglichkeiten, nach dem Braten von Fleisch innerhalb weniger Minuten eine aromatische Sauce zuzubereiten. Statt den braunen Bratensatz in der Pfanne wegzugeben, nutzt du genau diese Röstaromen als Grundlage. Mit etwas Brühe, Schlagobers und einer passenden Flüssigkeit entsteht daraus eine kräftige, cremige Sauce, die hervorragend zu Steak, Schweinefilet, Geflügel oder einem klassischen Braten passt.

Der Bratenrückstand entsteht, wenn Fleisch beim scharfen Anbraten intensive Röstaromen entwickelt und sich kleine gebräunte Bestandteile am Pfannenboden absetzen. Diese solltest du nicht mit verbrannten schwarzen Stellen verwechseln. Ein dunkelbrauner Bratensatz liefert viel Geschmack, während tatsächlich verbrannte Rückstände bitter schmecken können.

Nachdem du das Fleisch aus der Pfanne genommen hast, gießt du überschüssiges Fett ab. Anschließend löschst du den Bratensatz mit etwas Wein, Portwein oder Cognac ab und löst ihn mit einem Kochlöffel vom Pfannenboden. Danach kommt Brühe dazu. Die Flüssigkeit lässt du einige Minuten einkochen, wodurch sich die Aromen konzentrieren.

Zum Schluss rührst du Schlagobers ein und lässt die Sauce noch kurz cremig einkochen. Salz und Pfeffer brauchst du häufig nur sparsam, weil der Bratensatz und die verwendete Brühe bereits Würze mitbringen.

Wenn du auf Alkohol verzichten möchtest, funktioniert das Rezept genauso mit zusätzlicher Brühe. Dadurch eignet sich diese schnelle Bratensauce aus der Pfanne auch für Familiengerichte.

Das Beste daran: Du brauchst weder Saucenpulver noch eine aufwendige Mehlschwitze. Die Sauce entsteht direkt dort, wo auch die besten Röstaromen sitzen – in der Bratpfanne.

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Sauce aus Bratenrückstand

Zubereitungszeit 5 Min. Garzeit 10 Min. Gesamtzeit 15 Min.
Schwierigkeit: Anfänger Portionen: 4 Kalorien: 140 kcal Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Zutaten für 4 Portion

Cooking Mode Disabled

Zubereitung

  1. Fleisch aus der Pfanne nehmen

    Nimm das fertig gebratene Fleisch aus der Pfanne oder dem Bräter.

    Lege es auf einen Teller und halte es warm.

  2. Überschüssiges Fett entfernen

    Gieße überschüssiges Bratfett vorsichtig ab.

    Lass den braunen Bratensatz am Pfannenboden unbedingt zurück.

  3. Bratensatz ablöschen

    Stelle die Pfanne wieder auf mittlere Hitze und gib 20 ml Wein, Portwein oder Cognac dazu.

    Löse den Bratensatz sofort mit einem Holz- oder Silikonlöffel vom Pfannenboden.

  4. Brühe hinzufügen

    Gieße 100 ml Brühe dazu und bringe die Flüssigkeit zum Kochen.

    Rühre dabei gründlich, damit sich möglichst viele Röstaromen lösen.

  5. Sauce reduzieren

    Lass die Sauce etwa 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen.

    Die Flüssigkeit sollte sich etwas reduzieren und kräftiger schmecken.

  6. Schlagobers einrühren

    Gib 150 ml Schlagobers dazu und verrühre alles gründlich.

  7. Sauce cremig einkochen

    Lass die Sauce weitere 3–5 Minuten sanft köcheln, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht.

    Rühre zwischendurch um.

  8. Abschmecken

    Schmecke die Sauce mit frisch gemahlenem Pfeffer und erst danach mit Salz ab.

    Serviere sie anschließend sofort zum Fleisch.

Nährwertangaben

140kcal
Calories
1g
Protein
2g
Carbs
14g
Fat

Nährwertangaben

Portionen: 4 PortionKalorien:140kcalFett insgesamt:14gGesamte Kohlenhydrate:2gBallaststoffe: 0gEiweiß:1g

Anmerkung

Tipps für eine gute Bratensauce

  • Verwende braunen, aber nicht verbrannten Bratensatz.
  • Gieße überschüssiges Fett vor dem Ablöschen ab.
  • Löse den Bratensatz beim Ablöschen gründlich vom Pfannenboden.
  • Passe die Brühe an das Fleisch an: Rinderbrühe zu Rind, Geflügelbrühe zu Huhn oder Pute.
  • Salze die Sauce erst ganz am Ende.
  • Ist die Sauce zu dünn, lass sie einige Minuten länger einkochen.
  • Wird sie zu dick, gib etwas Brühe dazu.
  • Für eine besonders feine Sauce kannst du sie am Ende durch ein Sieb gießen

Wichtig bei Alkohol

Kurzes Einkochen bedeutet nicht automatisch, dass sämtlicher Alkohol vollständig verschwunden ist. Wenn Kinder mitessen oder du Alkohol vermeiden möchtest, verwende deshalb einfach Brühe.

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RezeptHeft-Tipp

Der wichtigste Bestandteil dieses Rezepts liegt bereits in deiner Pfanne.

Wenn sich nach dem Braten braune Rückstände am Boden befinden, solltest du die Pfanne deshalb nicht reinigen, bevor du die Sauce zubereitest. Gieße lediglich überschüssiges Fett ab.

Beim Ablöschen löst sich der Bratensatz wieder und gibt seine konzentrierten Röstaromen an die Sauce ab.

RezeptHeft-FunFact

Wusstest du?

Das Ablöschen einer heißen Pfanne wird in der französischen Küche als Déglacieren bezeichnet.

Dabei löst eine Flüssigkeit die aromatischen Röststoffe vom Pfannenboden. Aus etwas, das auf den ersten Blick wie ein Rest aussieht, entsteht dadurch die Grundlage einer Sauce.

RezeptHeft-Wissen

Was ist eigentlich Bratenrückstand oder Bratensatz?

Beim scharfen Anbraten reagieren Bestandteile des Fleisches unter Hitze miteinander und bilden neue Geschmacks- und Aromastoffe. Dadurch entstehen die typischen braunen Röstaromen.

Ein Teil davon bleibt am Fleisch, ein anderer setzt sich am Boden der Pfanne ab.

Dieser braune Bratensatz ist erwünscht.

Anders sieht es bei tiefschwarzen und tatsächlich verbrannten Rückständen aus. Sie können bitter schmecken und sollten deshalb nicht die Grundlage einer Sauce bilden.

Beim Ablöschen mit Flüssigkeit löst du den aromatischen braunen Bratensatz und führst ihn zurück in die Sauce. Deshalb kann eine sehr einfache Pfannensauce überraschend intensiv schmecken.

Rezeptkarte von WP Delicious

FAQ

Alle aufklappen:

Welche Flüssigkeit eignet sich zum Ablöschen?

Das hängt davon ab, wozu du die Sauce servierst.

Rotwein
Passt besonders gut zu Rind, Wild und kräftigen Braten.

Weißwein
Sehr gut zu Geflügel und Schweinefleisch.

Portwein
Gibt der Sauce eine leicht süßliche, kräftige Note und passt besonders zu Rind oder Wild.

Cognac
Sorgt für ein intensives Aroma und eignet sich gut für kräftige Fleischgerichte.

Brühe
Die beste alkoholfreie Variante.

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